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Interview mit „Paranormal Research Group-Hamburg“

 

 

Hallo Frank

 

Du bist der Team-Leiter der Paranormal Research Group Hamburg („PRG-HH“)

Vielen Dank das Du Dich bereit erklärt hast uns einige Fragen zu beantworten.

 

Melanie:

1.Seit wann besteht die „PRG-HH“?

 

Frank:

Die Gruppe wurde von mir und Margaret, einer Bekannten aus Holland, im Herbst 2004, als freie Interessengemeinschaft, ins Leben gerufen. Das war auch der Beginn der aktiven Arbeit. In dieser privaten Form waren wir die erste Gruppe in Deutschland, die wie amerikanische Ghosthuntergruppen  arbeiteten, nur in verschiedenen Punkten skeptischer.

 

Melanie:

2.Aus welchem Grund interessieren Dich paranormale Phänomene?

 

Frank:

Ein paranormales Erlebnis, dem ich in den 1990er selbst beiwohnte, machte mich neugierig. Ich beschäftigte mich eigendlich seit Jugend mit z.b. Telepathie, Tonbandstimmen und den Theorien Erich von Däniken´s, aber den Schlüssel zum aktiv werden war jenes Erlebnis. 3 Bekannte und ich erlebten ein Wochenende lang, in einem schwedischen Sommerhaus, ein „Spukphänomen“ (akustisch und visuell ). Dieser spuk wurde später durch den Besitzer bestätigt. Das warf einige Fragen auf, die mich erst einmal theoretisch beschäftigten, und später zur Gründung der „PRG-HH“ führten.

 

Melanie:

3.Nun gibt es Euer Team ja schon viele Jahre was war bisher das spannendste was Ihr erlebt habt?

 

Frank:

Ich denke jeder für sich hat seine „Top10“ der spannenden Erfahrungen. Ich persönlich fand ein VP in einem alten Krankenhaus spannend. Wir waren bei einem Abschluss-Sitdown und schon relativ müde von einem TV-Drehtag, aber nun endlich alleine ohne Produktions-Team. Unsere Kameras und Geräte um uns verteilt. Wir saßen im großen Speise-Saal, der beide Bettenhäuser des leer stehenden und verschlossenen Krankenhauses verband. Nach, es waren wohl schon 20 Minuten, hörte ich Schritte, die in den Saal kamen, war aber so müde, das ich nicht reagierte, ich schaute in die Richtung des Einganges, der Schemenhaft im halbdunkel zu erkennen war. Nach einigen Sekunden fragte meine Gruppe „habt ihr die Schritte gehört“ . Allen antwortete mit ja. Gleich darauf hörten wir die Schritte in schneller folge den Raum verlassen. Bei der Auswertung waren die Schritte auf einer Kamera mit aufgenommen worden aber nicht auf dem Diktiergerät das im Stuhlkreis aktiviert war. In der Nightshot-Raumüberwachung war keine Person zu sehen. Die Situation fand ich doch sehr Spannend.

 

Melanie:

4.Gab es bei einer Untersuchung auch schon mal Situationen die Euch Angst gemacht haben?

 

Frank:

Da kann ich klar Nein sagen. Das bedeutet aber nicht, das wir keine Ängste haben. Jeder Mensch hat Ängste. Auf Untersuchung währe der Angstmoment störend und raubt jegliche Objektivität  bei Vorgängen die geschehen. Wir als Team verlassen uns gegenseitig auf uns, das auch noch, im wahrsten Sinne des Wortes, „blind“. Das Vertrauen ineinander ist zu groß um Angst zu entwickeln. Wenn jemand auf Untersuchung trotzdem ein Angstgefühl bekommt, wird sofort ein break gemacht, und entschieden wie es weiter geht.

 

Melanie:

5.Was findest Du am Ghosthunting am besten?

 

Frank:

Betroffenen einen Versuch der Hilfe zu geben, mit dem Thema „Spuk“ klar zu kommen, die Teamarbeit auf Untersuchung und das ständige lernen neuer Dinge sind für mich die hervorragenden Punkte.

 

 

Melanie:

6.Wie geht Ihr mit Skeptikern um?

 

Frank:

Ich versuche mich Kurz zu fassen . Ich bin Skeptiker, die Frage bezieht sich wahrscheinlich auf die „Neinsager“, die nur „Nein“ kennen, selbst wenn es Spuk bewiesen gäbe, währe es „Nein“. Darauf bestehend „wissenschaftlich“ zu argumentieren, vergessen diese Leute, das Wissenschaft, genau wie Psychologie ein „Jetzt des Wissens“ ist. Auf ein „Jetzt“ lasse ich mich nicht ein, und denke lieber frei und in quantenphysik / quantenmechanik-

Mustern. Ich lasse mir von diesen Leuten kein Richtig oder Falsch diktieren, weil wir nicht die selbe Ausgangsbasis bei Fragestellungen haben, daher immer „gegeneinander“ Reden werden. Keiner kann sagen „es gibt Geister“, keiner kann sagen „es gibt sie nicht“ denn „keiner von uns darf sich lieber Gott nennen“.

Ich möchte vielleicht ein kleines Beispiel anfügen, wie Einfach es sich, ich nenne sie, Neiniker machen, Thema EVP: Auf Bandgeräten kann es zu „Stimmenbildung“ durch die Magnetaufnahme selbst, bzw. durch Überlagerung schon gebrauchter Bänder kommen, Hört sich gut an, kann auch zutreffen!. Mittlerweile haben wir das „Digitale-Zeitalter“, und alle benutzen Diktirgeräte....und..Hokuspokus...die Stimmen sind noch da?. Nun sollen es Radioeinstrahlungen sein. Blöde das ein großer Hersteller digitaler Diktiergeräte das als absolut nicht Möglich verneinte.

Die Neiniker kehren so etwas gern unter den Tisch, oder korrigieren es nicht einmal. Deshalb keine Gespräche mit ihnen, lieber die eigene Energie in die Arbeit stecken.

 

Melanie:

7.Da Ihr schon sehr lange dieses Hobby betreibt habt Ihr auch viel erlebt. Zu welcher Erkenntnis seid Ihr bisher gekommen? Glaubt Ihr das es paranormale Phänomene (Geister) wirklich gibt oder tendiert Ihr eher dazu das es sie nicht gibt?

 

Frank:

Durch das eigene Schlüsselerlebnis weiß ich für mich, das der Tod kein Ende ist. Ich zwinge aber niemanden diese Meinung auf, denn Beweisen könnte ich es natürlich nicht, wissenschaftlich zumindest . So denken übrigens alle in der PRG-HH, nicht erzwungen, sondern jeder hat seine spezielle Erfahrung. Daraus wächst aber auch das Hilfeverständnis bei betroffenen.

Eine große Erkenntnis ist: So viele paranormale Vorgänge wie in einem Serienteil von TAPS, Most Haunted oder Ghost Adventures werden wir bei PRG-HH nicht in 20 Jahren zusammenbekommen.

 

Melanie:

8.Was wäre für Euch der ultimativ Beweis?

 

Frank:

Es wird so schnell keinen geben, nur Indizien. Wenn ich einen Geist treffe, der mir seine Telefonnummer seines Ghost-Handys gibt, und er mit dem Papst abmacht „Geister sind per sofort offizell im Universum“, hätten ich meinen Beweis. Bis dahin können wir nur versuchen mögliche Spuren sicherstellen. Spaß bei Seite. Wir sagen: es müssen mindestens 2 Gegebenheiten zur selben Zeit stattfinden, um es als paranormales Phänomen zu sehen, wobei paranormal nicht automatisch Spuk bedeutet. Ist eine Türklinke die von sich von selbst bewegt schon ein Beweis? Hatte ich schon zwei mal erlebt, ist aber kein Beweis. Ein EVP, aufgenommen im Schloss Bückeburg. Allen fragt „Wissen sie das sie Tod sind?....auf dem Diktiergerät hört man später !! klar ohne großes filtern !!

die Antwort: „ Wir Leben“. Ein Beweis? Für Mich persönlich ja, für andere Radioeinstrahlung.

 

Melanie:

9.Wie ist Eure Meinung zu einem Medium?

 

Frank:

Bei einem spiritistischen Medium muss man vertrauen haben. Wir kennen selbst 2, denen wir vertrauen. In dem Bereich tummeln sich viele Scharlatane und Abzocker. Selbst Fernsehsender scheuen sich nicht angebliche „Medien“ und Wahrsager“ ins Studio zu setzen und, mit der Psyche, oftmals, angeschlagener „Klienten“ zu spielen, dabei diesen noch viel Geld aus der Tasche zu leihern. Ein fast schon krimineller, aber, wie man sieht machbarer Vorgang.

Ich habe die bessere, helfende Seite an Medien  kennen gelernt, und vertraue, unseren beiden zumindest.

 

Melanie:

10.Welche Ziele habt Ihr Euch gesetzt?

 

Frank:

Unsere Ziele sind: Das entgruseln des Themas in der Bevölkerung. Damit verbunden eine Ernsthaftigkeit im Umgang mit Betroffenen zu bewirken. Das wird in Deutschland noch dauern, und der Tag ist noch fern dieses Ziel zu erreichen.

Ein weiteres Ziel ist so viel Indizien wie möglich zu sammeln und zu dokumentieren, für die Generationen nach uns, die vielleicht ein Geistertelefon mit unseren Fragmenten bauen können.

 

Melanie:

11.Welcher Ort wäre für eine PU für Euch besonders interessant?

 

Frank:

Uns würden das „Axe Murder House  in Villica“ oder „Sloss Furnaces in Birmingham“ interessieren. Beides weit entfernt in den USA, aber wenn der Richtige TV-Produzent bei uns anklopft, sind wir dabei. Allerdings nur wenn nicht das Wort „Fake“ im Drehbuch steht.

Eine Traumlocation haben wir jetzt im September uns ermöglicht. Wir Untersuchen ein großes Schiff im Hamburger Hafen. Es wird spannend, weil wir die ersten in Deutschland sind die ein Schiff untersuchen und alle Fehler und Fettnäpfchen in diesem ungewohnten Ort werden wir wohl durchleben, so das folgende Gruppen davon profitieren können.

 

Melanie:

12.Wie seht Ihr Eure Zukunft als Ghosthunter?

 

Frank:

Die Arbeit ist gesichert. Wir lernen stetig dazu, Tag für Tag. Betroffene wird es immer geben, die Hilfe suchen. Wir lassen es aber etwas bedachter und ruhiger an, freuen uns auf neue Geräte und Theorien. Wir wollen in Zukunft aber auch die Gruppe bleiben, die Betroffene kostenfrei hilft.

 

Link zum Team:

http://www.prghh.de/


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