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Interview mit Alex Wagner Gründer vom Ghosthunter Team Bayern (GHTB)

 

Melanie:

Hallo Alex vielen Dank das Du Dir die Zeit nimmst uns ein paar Fragen zu beantworten.

 

Alex:

Immer gern ;)

 

Melanie:

Zunächst würde ich gerne wissen wie es dazu kam das Du Dich für Paranormale Phänomene interessierst?

 

Alex:
Das war schon seit frühester Kindheit so, hab mich immer für Geister und Gespenster interessiert und mich z.B. von den Hui-Buh-Platten faszinieren lassen.

 

Melanie:

Wann und wie kam es dann dazu das Du GHTB gegründest hast?

 

Alex:
Das war gar nicht meine Idee, nach einem „Anfänger“-Bericht in einem Forum hat mich u.a. die PRG-HH dazu animiert. Frank und Allen gaben mir den Tip, doch selber ein Team zu gründen.

 

Melanie:

Wie bereitest Du und Dein Team sich vor wenn Ihr zu einer Untersuchung fahrt?

Habt Ihr da ein besonderes Ritual?

 

Alex:
Ritual? Nö… Ich will, dass das Team sich vor Ort selber ein Bild von den Gegebenheiten macht und nicht „vorbelastet“ an die Arbeit geht.


Melanie:

Nun bist Du ja mittlerweile bei sehr vielen Untersuchungen gewesen.

Hat Dich dabei mal ein Fall besonders geprägt?

 

Alex:
Eigentlich nicht. Was mich persönlich allerdings fasziniert hat, sind einige unerklärliche EVPs, wie z.B. „Ich hasse Dich“, von einem jungen Mädchen gesprochen, nachts um halb 1 in einem verlassenen Schloss…

 

Melanie:

Ist es schon mal vorgekommen das Ihr Euch erschrocken oder gegruselt habt?


Alex:

Nein, in der Tat nicht – außer vor Wildschweinen, die augenscheinlich in der Gegend unterwegs waren ;)

 

Melanie:

Welche Untersuchungen machst Du persönlich am liebsten?

Gehst Du lieber zu Menschen in deren 4 Wände oder untersuchst Du lieber leerstehende Häuser oder Museen, Burgen usw.?

 

Alex:
PU-würdige Leerstände (Zitat Frank Werner *gg*) faszinieren mich natürlich schon sehr, wer weiß, was da so alles passiert ist und evtl. auch los ist. Privatfälle sind natürlich genauso interessant, weil da die Hilfe an erster Front steht. Oftmals sind wir da ja die Einzigen, die den Leuten erstmal Glauben schenken und sie ernst nehmen.

 

Melanie:

Was sagt Dein Umfeld zu dem ungewöhnlichen Hobby? Wie sind die Reaktionen von Freunden und Familie?

 

Alex:
Mittlerweile alles durchwegs positiv. Nachdem alle wissen, WIE wir vorgehen und WAS wir machen, gibt’s da keine Probleme mehr.

 

Melanie:

Was sind Deine Stärken und Schwächen im Team? Wie siehst Du Dich persönlich?

 

Alex:
Zum Glück bin ich nicht alleiniger Chef. Doris hat genauso viel zu sagen und unterstützt mich in jeglicher Art. Zusammen arbeiten wir eben Termine und Abläufe aus. Spezifische Stärken und Schwächen im Team könnt ich jetzt nicht dezidiert sagen.

 

Melanie:

Nun weiß ich von Dir das Ihr auch öfter mit Medien unterwegs seid die Euch begleiten.

Kannst Du mir erzählen warum Du das machst?

 

Alex:

Welche Art Medien meinst Du? Medium in der Art „Seher“ oder eher Zeitung, TV und Radio?
Von „Sehern“ halte ich nicht wirklich viel. Mit den anderen Medien sind wir deshalb unterwegs, um das Tabuthema „Paranormales“ ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Viele Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden können, wenn sie ein solches Problem haben. Vielleicht sieht oder liest der Eine oder Andere einen Bericht von/über uns und findet dadurch einen Ansprechpartner.

 

Melanie:

Welches Ziel treibt Dich bei der Erforschung an? Was möchtest Du gern herausfinden?

 

Alex:
Ich persönlich? Ich suche den ultimativen Beweis pro oder contra. Ich würde gern mal einen „Geist“ von Angesicht zu Angesicht sehen – oder aber beweisen, dass es das „Jenseits“ nicht gibt.

 

Melanie:

Wenn Du überall hinreisen könntest mit Deinem Team um zu untersuchen. Wo würde es Dich zu allererst hinziehen und warum?

 

Alex:

Na mit Sicherheit ins Heimatland aller Geister und Gespenster – nach Schottland.


Melanie:

Hast Du schon mal bei einer Untersuchung etwas erlebt was Du als paranormales Phänomen bezeichnen würdest auch wenn Du jetzt keinen Beweis dafür hast?

 

Alex:

Siehe weiter oben – unsere EVP „Ich hasse Dich“ – niemand war in dem Raum, es war halb 1 Uhr nachts, es war auch niemand auf der Straße – und erst recht kein junges Mädchen

 

Melanie:

Arbeitet Ihr mit einem Medium zusammen oder verlaßt Ihr Euch nur auf die Geräte?

 

Alex:

Wir arbeiten rein wissenschaftlich und technikbasiert. Natürlich hat der Eine oder Andere im Team mal ein seltsames Gefühl, dem wir dann auch nachgehen. Ein echtes Medium kommt bei uns aber nicht zum Einsatz.

 

Melanie:

Wo siehst Du Dich und Dein Team in der Zukunft? Was möchtet Ihr erreichen?

 

Alex:

Möglichst vielen Menschen die Angst vor Spuk in den eigenen 4 Wänden nehmen – und eben den Beweis finden, obs nun Geister gibt oder auch nicht.

 

Link: Webseite der Ghosthunter Bayern



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