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Interview mit Melanie Bachinger von Ghosthunter Bayern



Hallo Meli Danke das Du Dir die Zeit nimmst uns einige Fragen zu beantworten.

 

Gern geschehen.

 

 

 

  1. Wie kam es das Du Dich für paranormale Phänomene interessierst?

 

Für mich war schon immer klar, dass wir nach unserem Tod nicht einfach „weg“ sein können und es hat mich interessiert, was nach dem Tod passiert. So lag es nahe sich mit Phänomenen zu befassen, die eventuell auf Aktivität von Verstorbenen zurückzuführen ist.

 

 

 

  1. Wie und wann wurde Ghosthunter Bayern gegründet?

 

Das Team „Ghosthunter Bayern“ gibt es in dieser Form seit dem 1.12.2009 und wurde von mir gegründet, als ich das Team „GHTB“ verlassen hatte. So war nun nicht nur der Raum Oberpfalz, sondern auch der Raum Niederbayern gut abgedeckt.

 

 

 

  1. Wie bereitet Ihr Euch für eine PU vor? Habt Ihr da ein besonderes Ritual?

 

Ein „Ritual“ in diesem Sinne gibt es nicht. Allerdings hat sich ein gewisser Ablauf eingependelt, der so wohl in jedem Team üblich ist. Wir bekommen entweder eine private Anfrage oder entdecken ein interessantes Gebäude bei unserer Recherche im Internet. Bei einem Privatfall unterhalten wir uns erst intensiv mit dem Klienten über alle Vorfälle und erkundigen uns ob Letzterem etwas über den/die Vorbesitzer und der Geschichte des Hauses bekannt ist, so wird uns die Internetrecherche oft erheblich erleichtert.

Bei öffentlichen Gebäuden stützt sich die Vorbereitung hauptsächlich auf die Recherche im Internet um sämtliche Daten und eventuelle Sagen/Legenden können so in Erfahrung gebracht werden.

Unmittelbar vor der PU werden die Geräte auf Funktionsfähigkeit geprüft und alle Akkus geladen. Die Aufgabenverteilung findet erst vor Ort statt (ausser bei sehr großen Locations, wo oft andere Teams mit anwesend sind).

 

 

 

  1. Habt Ihr schon mal irgendetwas besonders Spannendes auf PU erlebt?

 

Eigentlich ist jede PU für sich sehr spannend und interessant, jedoch gab es schon Erlebnisse, die uns besonders aufgewühlt haben.

 

Was hat Dich dabei am meisten geprägt? Gab es ein Erlebnis das Du noch besonders gut in Erinnerung hast?

 

Die Tatsache, das wir manche Vorkomnisse bis heute nicht rational erklären können, hat uns schon fasziniert. Ausserdem gab es schon Ereignisse, die sehr überzeugend gewirkt haben, was die Aktivität von „Verstorbenen“ betrifft. So hatten wir bereits mehrmals gezielte „Antworten“ mittels Messgeräten – wir hatten einen „Code“ festgelegt, wie einmal Ausschlag des Gauss Master für Ja und zweimal für Nein. Diese Antworten stimmten dann zu 99% mit den geschichtlichen Daten überein.

Was noch erwähnenswert ist, sind die „körperlichen Kontakte“, ich und auch manches Mitglied wurden bei Untersuchungen berührt und ich wurde bei einer Untersuchung sogar einmal geschubst, was bei der Auswertung in Kombination mit einer sehr interessanten Tonaufnahme für Staunen im Team sorgte.

 

 

 

  1. Habt Ihr Euch schon mal selbst gefürchtet bei einer Untersuchung?

 

Ich würde es weniger „Angst“ als Respekt nennen, wobei es schon Situationen gab, die durch die Eindringlichkeit der Ereignisse eine ziemliche „Gänsehaut“ verursachten.

 

 

 

  1. Was ist Dir bei einer Untersuchung am wichtigsten?

 

Das jedes Mitglied sehr präzise arbeitet und versucht, nichts zu übersehen. Ausserdem steht die Ehrlichkeit jedes Mitgliedes an oberster Stelle! Nur der Versuch zu „faken“ wäre ein Vertrauensbruch gegenüber allen anderen Mitgliedern und hätte den Ausschluss aus dem Team zur Folge. Natürlich sollte auch der besprochene Ablauf eingehalten werden, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Die Teamarbeit sollte selbstverständlich sein, „Alleingänge“ sind ein No-Go.

 

 

 

  1. Welche Art von Untersuchung machst Du am liebsten? Privathaushälte oder leerstehende Gebäude?

 

Beides kann sehr interessant sein und diese Antwort kann man so sehr schwer konkret beantworten. Es gibt immer mehr oder weniger interessante Untersuchungen unabhängig davon, ob diese privat oder öffentlich sind.

 

 

 

  1. Glaubst Du an paranormale Phänomene oder bist Du eher skeptisch?

 

Diverse Ereignisse haben mich sehr geprägt und daher schliesse ich paranormale Aktivität nicht mehr aus. Jedoch muss trotzdem eine gewisse Skepsis bei jedem neuen Fall an den Tag gelegt werden, sonst würde man schnell „manipulierbar“ werden.

 

 

 

  1. Wie gehst Du mit Skeptikern um?

 

Ich akzeptiere deren Überzeugung, das es keine „nicht greifbaren“ Dinge geben kann und alles rational erklärbar ist. Ich denke, es ist nicht die Aufgabe von Ghosthuntern die Skeptiker in irgend einer Art und Weise zu „bekehren“ oder zu „belehren“. Jedoch würde ich mir von den Skeptikern die gleiche Akzeptanz und Toleranz wünschen, die wir ihnen gegenüber an den Tag legen.

 

 

 

  1. Welchen Ort würdest Du am liebsten untersuchen und warum?

 

Ich fände eine mehrtägige Untersuchung in einer großen Heilanstalt wie Beelitz oder den Sophienheilstätten sehr interessant. Man kann vor Ort bisherige Ergebnisse auswerten und bei Auffälligkeiten genau da wieder ansetzen. Ausserdem arbeite ich gerne mit anderen Teams zusammen, weil man neue Ansätze und Möglichkeiten kennenlernen und sich austauschen kann.

 

 

 

  1. Was wäre für Dich der ultimative Beweis das es paranormale Phänomene gibt?

 

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich habe schon viele Dinge erlebt, die ich mir bis heute nicht erklären kann. Was passieren müsste, damit ich restlos überzeugt wäre, kann ich so nicht sagen, denn da wären die Umstände und der genaue Ablauf sehr wichtig. Natürlich wäre eine konkrete Erscheinung zum Beispiel schon ein sehr überzeugendes Ereignis, wobei auch hier die Umstände eine Rolle spielen, denn es könnten äußere Einflüsse dazu führen, dass einem die Psyche oder die Optik einen Streich spielen.

 

 

 

  1. Was sagt Dein Umfeld zu Deinem ungewöhnlichen Hobby? Wie geht Deine Familie, Freunde damit um?

 

Die Reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von Ungläubigkeit bis zu Faszination. Für mich ist das Wichtigste, dass in meinem engeren Umfeld alle die Tatsache akzeptieren, das ich mich mit paranormalen Phänomenen beschäftige. Es ist für mich nicht nötig, das meine Auffassung geteilt wird. Toleranz und Akzeptanz sind hier die Stichwörter.

 

 

 

Link zur HP von Ghosthunter Bayern http://www.ghosthunter-bayern.de/

 


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