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PU Bericht vom 15.06.2013 in Oberhausen

 

 

 

Eine Familie mit 4Kindern erlebt seit einiger Zeit für sie Unerklärliches. Abends wenn die Mutter auf der Couch sitzt um ein bisschen Fernsehen zu schauen, fühlt sie sich sehr oft beobachtet. Sie guckt zu ihrem Mann, der am PC sitzt, doch er ist es nicht der sie beobachtet. Doch wer ist es dann?

Die beiden Mädchen bemerken nichts, doch der 6jährige Sohn möchte seit ein paar Wochen gar nicht mehr in seinem Zimmer spielen geschweige denn schlafen. Er sagt er habe dort eine Gestalt gesehen, die ihm Angst macht. Auch das Baby fängt in diesem Raum an zu weinen, wenn die Mutter es mit dort hin nimmt um aufzuräumen.

Sie alle hörten Schritte, die von dem Dachboden herzu kommen scheinen. Doch das kann nicht sein, denn man kann dort nur durch eine Luke in ihrer Wohnung hoch gelangen. Als die Mutter mal wieder abends diese Schritte hörte und immer mehr Angst bekam, bat sie ihren Mann nach zu sehen. Man muß dazu sagen das die Luke einst zugemacht und die dazugehörige Leiter entfernt wurde. Dennoch schaffte er es die Luke zu öffnen und stieg mit einer langen Leiter nach oben. Er konnte nichts auffälliges entdecken was diese Schritte erklären würde. Die Mutter der Klientin erzählte ihnen das sich auf dem Dachboden in den 40er Jahren ein Mann erhangen haben soll. Ihm gehörte ein Fahrradgeschäft das sich unten im Haus befunden haben soll. Da die Situation für die Familie sehr beängstigend war, baten sie uns um Hilfe.

 

Wir trafen um 20Uhr bei der Familie in Oberhausen ein und begannen zunächst mit unserem Vorgespräch im Wohnzimmer. Fernmündlich (altertümliches Wort für ein Telefonat) hatte Melanie vorab bereits alle Informationen erhalten, doch für uns ist es wichtig zu sehen wie die Klienten ihre Erlebnisse schildern und ob noch mehr Details, die für uns wichtig sind zum Vorschein kommen.

Nachdem nun alle Erlebnisse noch einmal geschildert wurden, begannen Chris und Jörg das Videoüberwachungssystem auf zu bauen. Dunja machte Fotos und Julia begann mit der Grundmessung in der Wohnung. Melanie erklärte während dessen dem Radiojournalisten die einzelnen Aufgaben, die Philosophie unseres Teams und wie wichtig es ist auf die einzelnen Klienten besonders einzugehen. Dunja schaute sich das Kinderzimmer des Jungen genau an und rief Melanie zu sich. Beide empfanden das Zimmer sehr gedrungen, so als ob die schräge Wand gleich auf das Kinderbett stürzt. Aufgrund der schiefen Bauweise wirkt eine Ecke auch besonders dunkel. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Dachfenster. Wenn dort nachts das Mondlicht hinein fällt wirkt die Ecke besonders dunkel. Dies könnte eine Erklärung dafür sein das sich der Junge in dem Zimmer sehr unwohl fühlt. Wir haben den Klienten geraten etwas nettes, freundliches in die Ecke zu stellen, damit es dem Jungen im dunklen keine Angst mehr macht.

Nachdem die 4Kameras vom Überwachungssystems von Chris jeweils im Wohn- und Kinderzimmer, sowie Flur und Dachboden positioniert wurden, begaben sich Dunja, Jörg, Melanie und der Radiojournalist ins Kinderzimmer zur ersten Aktive-EVP, während Julia bei den Klienten blieb und Chris den Monitor des Überwachungssystem beobachtete.

 

Im Kinderzimmer stellten wir verschiedene Fragen. Zunächst grundsätzliche Fragen wie zB. Ob jemand mit uns in dem Raum anwesend ist und später Fragen zu den Vorkommnissen und Erzählungen der Klienten. Immer mal wieder schlugen beide Gaussmaster gleichzeitig aus. Wir gehen hier dennoch eher von einer natürlichen Ursache aus, da die Ausschläge nicht kurz sondern länger anhaltend und nicht gezielt auf Fragestellung reagierten. Auch hier erklärte Melanie dem Radiojournalisten unsere Ansichten, sowie die möglichen natürlichen Ursachen für solch Ausschläge. Mit dem i-Pad konnte Jörg während der Fragestellung mithören und hörte plötzlich folgende EVP

 

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Nach ca. 30Min. Aufnahme gingen wir gemeinsam zurück ins Wohnzimmer. Während sich Dunja noch einmal intensiv mit den Klienten im Wohnzimmer unterhielt, stieg Chris durch die Dachluke hoch auf den Dachboden.

 

Foto1

 

Wir erfuhren bereits, dass die ganze Wohnung zuvor ein Dachboden gewesen ist und das man nur eine Decke gezogen habe. Aufgrund dessen konnte man dort oben auch nicht gut stehen oder gehen. Dennoch wollte Chris oben eine Aktive-EVP machen und nahm hierfür auch den Gaussmaster mit. Julia und Melanie standen in der Zeit zur Sicherheit unter der Luke. Jörg hatte während dessen vor dem Monitor des Überwachungssystems Platz genommen. Der Radiojournalist hatte sich allerdings schon kurz vorher verabschiedet, da er noch einen wichtigen Termin hatte. Auf dem Dachboden waren keine Anzeichen für paranormale Aktivität zu erkennen, jedoch fanden wir angenagte Stromkabel und ein wenig Tierkot von evtl. Mäusen. Ob so kleine Tiere Geräusche machen die sich anhören wie Schritte? Wir glauben das dies möglich ist, gerade wenn man sowieso schon etwas ängstlich ist und man an paranormale Phänomene glaubt.

Dunja hat bei dem Gespräch mit den Klienten herauß gehört,dass der Ehemann mit dem Tod eines sehr nahen verstorbenen Familienmitglied auch nach Jahren noch nicht abgeschlossen habe. Ebenso wie eins der Mädchen, die dadurch bereits enorme Schwierigkeiten in der Schule hat. Wir raten hier ganz dringend eine Trauerbewältigungstherapie zu machen. Wir sind weder Ärzte noch Psychologen und wir geben nur einen Rat, was die Klienten letztendlich machen liegt in ihrem eigenen ermessen.

Nachdem wir eine kleine Pause gemacht haben, begaben sich Chris, Julia, Melanie und Dunja in den Flur und Jörg setzte sich ins Kinderzimmer. Die Klienten blieben in der Zeit im Wohnzimmer. Auch hier stellten wir einige Fragen, zu den Vorkommnissen sowie zu dem Mann der sich einst hier erhangen haben soll. Zwischendurch machten wir immer mal wieder Fotos mit unserer Infrarotkamera die auch im stockdunklen alles deutlich fotografiert.

 

Foto 2

 

Da sich absolut nichts tat, beschlossen wir nach ca. 25Min. Aufnahme zurück ins Wohnzimmer zu gehen und eine letzte Aktive EVP mit allen gemeinsam im Wohnzimmer durch zu führen. Auch hier gab es keinerlei Auffälligkeiten. Wir verabschiedeten uns gegen ca. 0Uhr von den Klienten, mit dem Hinweis das man uns jederzeit kontaktieren kann, wenn ihnen noch etwas einfällt oder sie noch weitere Fragen haben.

In der darauffolgenden Woche werteten wir alle Aufnahmen der Fotos, Videos und Diktiergeräten aus. Hierbei fand Jörg eine interessante Stelle aus dem Überwachungsvideo vom Flur, als wir alle im Wohnzimmer saßen. Was das genau ist können wir nicht sagen. Es ist aber sehr interessant, da es außerhalb des Infrarotkegels aufgenommen wurde und somit keine Reflektion darstellt bzw. eine eigene Lichtquelle besitzen muß.

 

 

 

Alles in allem haben wir trotz der EVP und diesem kleinen Etwas auf dem Video keinerlei Anhaltspunkte für paranormale Aktivität feststellen können. Bei der EVP kann es auch eine Stimme von außen oder einer Nachbarwohnung gewesen sein. Da die Geräuschkulisse etwas hoch war, kann man das hier leider nicht ausschließen. Wir gehen bei diesem Fall davon aus, dass hier die familiären Hintergründe eine große Rolle spielen und sobald alle wieder zur Ruhe gekommen sind und gerade die Trauer bewältigt ist, hört auch das unwohle Gefühl in der Wohnung auf.

 


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