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PU Bericht vom 29.06.2013 im Sauerland

 

 

Eine junge Frau filmte sich und ihre Freunde, wie so oft wenn sie gemeinsam unterwegs sind, Party machen oder einfach nur zusammen sitzen als Erinnerungen, die man sich gern später wieder anschaut. So auch an einem Abend bevor sie zu Bett gingen und noch kurz miteinander sprachen.
Ein Bekannter, der ebenfalls in dem kleinen Ferienhaus zu Besuch war, stand im Türrahmen während sie ihn filmte. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußten: auf dem Video hatten sie eine Art Schatten aufgenommen, der durchs Bild zu huschen scheint.

 

 

 

                                  

 

 

 

Dieses Video brachte die Klientin zu einem Filmexperten um herauß zu finden ob es ein Fehler auf der Speicherkarte oder der Kamera war. Der Filmexperte war selbst erstaunt und konnte keinerlei Fehler finden.
Der Bekannte, der nebenan mit in dem kleinen Raum schlief, schrie mitten in der Nacht ganz plötzlich: „Was wollen sie hier? Wie sind Sie hier rein gekommen? Verschwinden Sie!“ Davon aufgeschreckt fragten die Frauen ihn was los sei. Er war noch immer sehr aufgeregt und mit einem Baseballschläger zur Verteidigung bewaffnet. Er erzählte das er eine Frau in einem weißen langen Kleid mit langen Haaren auf ihn zu schweben sah. Da er ein kleines Licht angelassen hatte konnte er sie ganz genau erkennen. Er schwört bis heute das er diese Frau gesehen hat, sagt aber gleichzeitig das er nicht an Geister oder Ähnliches glaubt. Ebenfalls sind sie davon überzeugt, dass sich auf den Videos, die sie immer wenn sie hier zu Besuch waren aufgenommen haben, Geräusche (Schritte, Klopfen) zu hören sind, die sie während der Aufnahme nicht hören konnten. Jedoch fühlten sie sich nie bedroht oder gar beobachtet.
Um herauß zu finden ob sich dort tatsächlich etwas Paranormales befindet oder sie sich alles nur eingebildet haben, baten sie uns um Hilfe.

 

 

 

Nach einem langen Telefonat stand für uns fest, dass auch wir nun wissen wollen was dort los ist. Finden wir natürliche Ursachen für die berichteten Phänomene oder entdecken wir doch Hinweise auf paranormale Aktivität? Als Geisterjäger Team sind natürlich auch wir an solchen Fällen mit Geistererscheinungen besonders interessiert.

 

 

                                                                          IMG 0232

 

 

Am Samstag den 29.06.2013 trafen wir gegen 20Uhr im Sauerland an dem Ferienhaus ein und wurden sehr freudig von unseren Gastgebern begrüßt. Sie hatten extra für uns den Grill angeworfen um für unser leibliches Wohl zu sorgen. Darüber haben wir uns sehr gefreut und möchten uns auch noch einmal recht herzlich an dieser Stelle für die Gastfreundschaft bedanken.

Der Radiojournalist, der uns zu dieser PU gern begleiten wollte, war kurz zuvor ebenfalls eingetroffen.

Nach einem kurzen kennen lernen und einer kleinen Stärkung vom Grill entfernten sich Dunja, Melanie mit der Klientin und dem Radiojournalisten ein wenig von den Anderen, um uns noch einmal die Vorfälle genau schildern zu lassen. Chris, Julia und Jörg begannen in der Zeit mit der Grundmessung im Haus, die allerdings keine besonders auffälligen Werte aufzeigte.

Sebastian, der uns als Gastermittler mit der Technik an diesem Abend unterstützen wollte, filmte das Geschehen mit einer Videokamera mit.

Selina und Astrid, die uns ebenfalls an diesem Abend als Gastermittler begleiteten, sprachen in der Zeit intensiv mit der Mutter unserer Klientin und den beiden Freundinnen die sie mitgebracht hatten.

 

Selina ist eine herzliche, immer lachende jung gebliebene Frau, die seit 8Jahren intensiv medial arbeitet. Zuvor war Selina in Niedersachsen mit dem Paranormalen Untersuchungsteam (PUT) unterwegs, doch nun wo sie nach NRW gezogen ist freuen wir uns, dass sie auch uns bei unserer Arbeit unterstützen möchte.

An diesem Tag lernten wir Selina zum ersten mal persönlich kennen und waren sehr gespannt wie sie denn als Medium arbeitet. Gleichzeit war auch Selina sowie Astrid gespannt wie denn unsere Arbeit abläuft.

 

Nachdem wir mit unserer Klientin und dem Radiojournalisten wieder zurück zum Haus liefen, sahen wir Chris, der auf einer Leiter stand um in eine Dachluke zu schauen.

Natürlich suchen wir zunächst natürliche Ursachen für die berichteten Spukphänomene. Somit wollte Chris schauen ob sich auf dem Dachboden Spuren von Tieren wie zB. Tierkot, angenagtes Holz oder Leitungen befindet. Er konnte jedoch nichts dergleichen entdecken.

Nachdem die Basis aufgebaut und die Kameras des Ü-systems eingerichtet und positioniert war ging es los. Die erste Aktiv-EVP machte Dunja mit Chris und Julia sowie der Klientin im Schlafzimmer. Während Chris das Geschehen mitfilmte hielt Dunja den Gaussmaster in der Hand und Julia bediente das i-pad. Die i-pads sind bei uns stets im Flugmodus, so dass sie keine Funk-oder Radiowellen empfangen können. Es gab hier keinerlei Ausschlag auf dem Gaussmaster und auch das ipad hat zu diesem Zeitpunkt nichts aufgenommen was auf etwas Paranormales schließen könnte.

 

In der kurzen Pause erzählte Dunja, dass sie beim Aufbau eine Art Schatten an sich vorbei huschen gesehen hat. Ob das im Zusammenhang mit den Erzählungen der Klienten steht oder doch eine natürliche Ursache hat, können wir leider nicht sagen. Jedoch war es so ähnlich wie das was die Klienten berichtet haben. Ebenso hatte sie draußen am Waldrand eine Männerstimme gehört die: „Ruhe“ rief! Niemand außer uns befand sich in der näheren Umgebung, da es um das Ferienhaus herum keine weiteren Häuser gibt und die Straße etwas weiter entfernt liegt.

Jörg und Chris wollten nun im Schlafzimmer noch einmal einige Aufnahmen machen.

Hier und da war ein lautes Knacken zu hören, was sie jedoch auf das arbeitende Holz oder auch die Heizung schoben. Auch hier gab es keine auffällige Reaktion unserer Geräte.

 

Alle, bis auf die Mutter unserer Klientin und dessen Freundin, nahmen nun im Wohnzimmer platz.

Wir löschten das Licht und lauschten gespannt ob man etwas hören kann. Dann begannen Melanie und Dunja abwechselnd verschiedene Fragen zu stellen. Natürlich baten wir auch darum unseren Gaussmaster zum Ausschlag zu bringen wenn denn jemand mit uns anwesend sei.

Doch leider tat sich gar nichts. Also fragte Melanie Selina ob sie irgend was wahr nehmen würde. Selina berichtete von einer Frau, die in einem Schaukelstuhl saß und hin und her wippte. Diese Frau habe 1873 in einer Holzhütte genau an dieser Stelle mit ihren drei Söhnen gelebt. Elisabetha, so hieß die Frau, sagte immer wieder das sie die Tür zum Ofen vergessen habe zu schließen. Aus diesem Grund sei die Hütte abgebrannt. Nun meldete sich voller Begeisterung unsere Klientin zu Wort. Sie wollte natürlich wissen ob es denn auch die Frau gewesen sei, die ihrem Bekannten damals so einen Schrecken eingejagt habe. Selina übermittelte die Antwort: „Es macht so großen Spaß wenn sich jemand erschreckt!“ Selina beschrieb die Frau als strenge und eher harte Frau, die ihre Söhne als Tölpel bezeichnete. Sie nahm auch die drei jungen Männer wahr, die sich mit ihrer Mutter in dem Haus befanden. Immer wieder versuchten wir sie aufzufordern sich bemerkbar zu machen und ein Zeichen von sich zu geben, doch nichts rührte sich. Somit entschieden wir uns nach ca. 40Minuten diese Sitzung zu beenden.

Selina hatte uns bereits im Vorfeld erklärt das sich meist bei ihrer Anwesenheit keine Reaktionen zeigen, da die Seele mit ihr ganz einfach in Kontakt treten kann und sie somit keine große Energie aufbringen muß. Diese Erfahrung habe sie auch schon bei PUT gemacht.

 

Wir bauten unsere Ausrüstung wieder ab und wollten eigentlich noch ein wenig in den Wald hinein um zu schauen woher denn diese Stimmer kam, die Dunja gehört hatte. Jedoch war uns allen so kalt und die Feuchtigkeit zog uns durch die Kleidung, dass wir uns dagegen entschieden.

Nach einem kurzen Abschlußgespräch machten wir uns dann auch gegen 1:30Uhr auf den Heimweg.

In der darauffolgenden Woche wurde sämtliches Material ausgewertet.

Leider haben wir keine Anhaltspunkte für paranormale Aktivität finden können.

Allerdings haben wir mit einer unserer Infrarotkameras einen interessanten Orb aufgenommen.

Ob das im Zusammenhang mit den Vorkommnissen im Haus hängt oder ob es doch nur ein einfaches Staubkorn ist, darüber können wir nur spekulieren. Auf jeden Fall ist es interessant und wir fanden, dass es wert ist es zu zeigen.

 

                                        

 

 

Beim Abschlußgespräch erzählte uns die Klientin, dass sie am Abend alle Türen geschlossen und auch abgeschlossen hatten. Doch am nächsten Morgen stand die Tür zur Küche und Flur auf. Dies war der Bereich, wo wir auch den interessanten Orb gefilmt haben.

Die Klientin erzählte, dass sie alle sehr begeistert von Selina waren. Selina hatte sich zwischendurch immer wieder Zeit genommen, um ihnen Fragen zu verstorbenen Familienmitgliedern zu beantworten.  "Sie kann das wirklich" sagte die Klientin voller Begeisterung am Telefon.

Auch wenn wir keine "Beweise" aufnehmen konnten, sind die Klienten nach ihrer Aussage, vollkommen zufrieden. Mit Hilfe von Selina konnten sie all ihre Fragen klären.

Genau dies ist unser Ziel! Die Klienten stehen bei uns im Vordergrund und nicht unsere Aufnahmen.

 

 

 


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