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PU Bericht vom 14.09.2013 in Krefeld

 

Unser Klient lebt seit ca. einem Jahr in seinem Fachwerkhaus, das im historischen Ortsteil von Krefeld liegt, allein und hat dort einiges erlebt, was er sich nicht erklären kann.
Beispielsweise hat er vor einigen Jahren immer mal wieder an einer Scheune im Hof einen Schatten gesehen. Als er eines nachts in der Scheune schlief, wurde ihm ein größerer Stein, den er zuvor für einen Rundbogen zurecht gemeißelt hatte und auf eine Mauer gelegt hatte, durch eine Luke vor das Strohbett geworfen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich allerdings niemand außer ihm auf dem Hof oder in den Gebäuden. Als er vor einiger Zeit auf der Terrasse saß, bemerkte er dass in seinem Gästehaus das Licht plötzlich an und kurz darauf wieder aus ging. Ein Elektriker, der am nächsten Tag kam, konnte keinen Fehler oder Kurzschluss feststellen.
In seinem Haus hört er aus der oberen Etage immer wieder Geräusche, die aus einem Zimmer zu kommen scheinen. In der Küche fliegen immer wieder kleine Kieselsteine an sein Fenster, doch niemand ist draußen, da seine Alarmanlage alles im Blick hat und nicht den Alarm auslöst. So schrieb er uns an und bat uns um Hilfe.

Duja, Sebastian, Jörg und Melanie trafen gegen 20Uhr bei unserem Klienten ein. Zunächst unterhielten wir uns sehr lange über die Entstehung des 400Jahre alten Fachwerkhauses und den Vorkommnissen, die er in den letzten Jahren hatte. Er führte uns während dessen durchs Haus und in den Hof, zeigte uns die einzelnen Stellen und berichtete über all die vielen Hintergründe zu Haus und Hof aus längst vergangenen Tagen.
Wir beschlossen diesmal unser Überwachungssystem nicht aufzubauen und nur die beiden Handkameras zu benutzen. Die Grundmessung, die Jörg und Melanie durchführten ergab, dass sie überall im Haus sowie auch draußen im Hof hohe elektromagnetische Felder vorweisen konnten.
Anschließend begannen wir mit der ersten Aktive-EVP an der kleinen Scheune, wo unser Klient häufiger einen Schatten gesehen hat. Auch hier schossen Jörg und Melanie viele Fotos während Dunja und Sebastian die Handkameras bedienten. Unsere Diktiergeräte legten wir jeweils an beiden gegenüberliegenden Scheunen, da diese nur ca. 3-4m voneinander getrennt liegen. Wir hörten hier und da ein Geräusch das allerdings natürlichen Ursprungs gewesen sein kann.
Jörg sah hier einen Schatten, der durch die Scheune lief. In eben dieser Scheune hat einst jemand über den Tieren im Stall gelebt. Wir stellten immer wieder Fragen zu eben diesem Herrn und auch zu den verstorbenen Tieren unseres Klienten.

Nach ca. 30Minuten gingen wir weiter zu dem kleinen Hofladen und verteilten uns in dem Raum. Auch hier stellten wir abwechselnd immer wieder Fragen.
Plötzlich hörten wir alle ein Geräusch das sich wie Magenknurren anhörte. Niemand konnte bestätigen das es von einem der Anwesenden kam. Nachdem wir fragten ob es denn jetzt ein Zeichen zur Anwesenheit von jemandem gewesen ist, kam dieses Geräusch direkt unmittelbar nach der Frage noch einmal, aber diesmal noch etwas lauter.
Wir konnten keine natürliche Ursache für dieses Geräusch finden.
Da sich sonst nichts weiter tat beschlossen wir nach ca.25Min. zurück in den Hof zu gehen und dort eine kleine Pause einzulegen. Dunja ging ins Gästehaus und legte ihr Diktiergerät auf die Treppe. Als sie es nach ca. 20Min. wieder holen wollte, lag es eine Stufe höher als sie es hingelegt hatte. Niemand war allerdings in dem Zeitraum dort oben gewesen.

Nun gingen wir ins Wohnzimmer und stellten auch hier abwechselnd Fragen zu den verschiedenen Vorkommnissen. Hier schlug zwar der Gaussmaster hier und da mal leicht aus, doch für uns war es zu undeutlich und so schieben wir es ebenfalls auf die hohen EMF Felder im Haus.
Es passierte auch sonst nichts Besonderes. Somit beschlossen wir nach ca. 25Minuten abzubrechen. Abschließend gingen Jörg und Sebastian in Dachgeschoß, wo das Kinderzimmer liegt aus dem oft Geräusche kommen, die sich unser Klient nicht erklären kann. Er hat das Haus selbst aufgebaut und weiß nur zu gut, dass das Holz in Häusern arbeitet und das Rohre knacken usw.! Die Geräusche hörten sich allerdings so an als wäre jemand im Zimmer.
Nun stellten Sebastian und Jörg oben Fragen während Dunja, Melanie und der Klient sich im Wohnzimmer weiter unterhielten.
Der Gaussmaster schlug im Kinderzimmer immer mal wieder sehr hoch aus, doch ob es eine Antwort auf die gestellten Fragen waren können wir nicht sagen da es nicht eindeutig genug war.

Wir verabschiedeten uns bei unserem Klient gegen ca.1:30Uhr mit dem Vermerk das er sich jederzeit an uns wenden kann wenn ihm noch mehr auffällt oder er weitere Fragen hat.

Somit machten wir uns in der darauffolgenden Woche an die Auswertung.
Die Fotos erwiesen keine Auffälligkeiten, ebenso wie die Videoaufnahmen.
Aber wir haben ein paar EVP´s finden können. Leider sind sie sehr leise das man sie kaum verstehen kann.

Mit Hilfe der Medialität wissen wir nun auch was dort vor sich geht.
Zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, schmeißen zum Spaß die Steine an das Küchenfenster. Sie scheinen es lustig zu finden Andere zu erschrecken. In der kleinen Scheune ist tatsächlich noch der alte Stallbursche, der nicht loslassen möchte. Ein Mann mittleren Alters macht sich ebenfalls bemerkbar und eine alte Frau ist nach wie vor auf dem Grundstück, die sich allerdings im Hintergrund aufhält und keinerlei Aktivität zeigt. Sie alle gehören schon seit vielen Jahren zum Grundstück.
„Geister" sind auch nur verstorbene Menschen, die ebenso wie wir unterschiedliche Gründe haben etwas zu tun oder an Orten zu bleiben. Man muß keine Angst haben nur weil man solchen Seelen begegnet.

Wir haben unserem Klienten geraten, einen uns bekannten Herrn zu kontaktieren um das Haus sowie das Grundstück „reinigen" zu lassen. Der Herr ist in der Lage Restenergien aufzuspüren sowie aufzulösen und auch Seelen „ins Licht" zu schicken.
Selbstverständlich bleiben wir mit unserem Klienten in Kontakt und sind jederzeit für ihn da, falls sich wieder etwas auffälliges tut, was ihm nicht als normal vorkommt.


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