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PU Bericht vom 31.05.2014 in Leverkusen

 

In dem Haus einer jungen Familie in Leverkusen gehen seit etwas über einem halben Jahr seltsame Dinge vor sich. Es fing damit an das alltägliche Gegenstände ohne ersichtlichen Grund herunter fielen, sich Geräte selber aktivierten oder Dinge einfach verschwanden ohne das sie jemand aus der Familie weg gelegt hatte. Im Zimmer der Tochter wurde die Kuscheltier Ecke aufgeräumt. Ein Teil der verschlissenen Kuscheltiere wurde weg geschmissen, die gut erhaltenen auf den Dachboden verbannt. Das war der Zeitpunkt das es ungewöhnlich im Haus wurde.
Die Familienmutter holte für den Kamin Holz von draußen herein. Sie hatte aber ein zu großes Stück erwischt und als sie merkte das es nicht in den Ofen passte, legte sie es unter den Kamin wo es deutlich herausragte. Als der Mann abends heim kam und das Holzstück kamingerecht zuschneiden wollte war es spurlos verschwunden. Die Ehefrau hatte es nicht mehr angerührt und auch die Hunde des Hauses hatten es nicht zernagt denn sonst hätte man Reste davon im ganzen Wohnbereich gefunden. Die junge Familie erzählte die Vorkommnisse den Schwiegereltern, die als einzige auch einen Schlüssel zu dem Haus haben. Da die Schwiegermutter an Geister glaubt wusste sie was zu tun war und so konnte sie das Haus mit einer „Reinigungsmischung" ausräuchern. Nach der Reinigungsaktion trat für eine bestimmte Zeit Ruhe im Haus ein, doch vergessen konnte die Familie diese Vorkommnisse nicht, denn nach einiger Zeit, als der ganze Spuk wieder von vorne los ging, setzten sie sich mit den Ghosthunter NRW in Kontakt und wünschten eine Aufklärung über die Geschehnisse.

 

Um 20 Uhr traf unser Team bei der Familie ein. Nach ein wenig Smalltalk wurden wir in das Wohnzimmer geführt, wo wir uns alle zusammen setzten und über die neusten Vorkommnisse unterrichtet wurden.
So verschwanden z.B. abermals Gegenstände spurlos und die Familienmutter nahm an einem anderen Tag aus dem Kinderzimmer ein kleines Glöckchen wahr das ununterbrochen bimmelte. Außer ihr und den Hunden war niemand im Haus und so ging sie nach oben in das Kinderzimmer um zu sehen was dort läutete. Die Tür war geschlossen und als sie die Türe öffnete verstummte der Ton abrupt. Sie sah sich im Zimmer der Tochter um konnte aber klein Glöckchen oder ähnliches finden. Kurz nachdem sie das Zimmer verlassen hatte war das Bimmeln erneut zu hören. Ebenso erfuhren wir das selbst dem Familienvater, der überhaupt nicht an so etwas wie Geister glaubte, Dinge wiederfahren, die ihn an seinem sonst festen Weltbild zweifeln ließen. So stellte er nicht nur fest das erneut etwas aus seinem Arbeitszimmer verschwunden war, nein, er nahm sogar des Nachts eine Lichtkugel wahr die aber unmittelbar danach erlosch. Auch stellte er immer wieder fest das das Licht im Flur ständig wieder angemacht wird obwohl es am Abend ausgeschaltet wurde. Auch die kleine Tochter von ihnen saß im Kinderzimmer als plötzlich bei ihr das Licht ausging. Sie hat allerdings ebenfalls wie ihre Eltern keine Angst.

 

Mit den neuen Informationen machten wir uns sofort ans Werk. Während Sebastian und Chris das Überwachungssystem aufbauten und in den Räumen installierten, vollzogen Melanie und Jörg die Grundmessung mit den EMF Geräten, allerdings ohne auf nennenswerte Ausschläge zu kommen. Die Gauss Master zeigten keinerlei Reaktion. Julia und Dunja machten bereits die ersten Fotos und auch Jörg schloss sich ihnen später damit an. Als sowohl die Grundmessung als auch der Aufbau der Geräte abgeschlossen waren ging es auch schon los.

 

Das erste Team bildeten Dunja, Julia und Jörg, die mit dem Familienvater in das Kinderzimmer gingen. Dunja, die das erste Aufnahmegerät aktiviert hatte stellte die ersten Fragen und Julia nahm von ihrer Seite alles mit dem I-Pad auf. Jörg hatte einen der Gauss Master und seine Fotokamera dabei. Die ersten Minuten verstrichen ereignislos als endlich auf die Frage von Dunja ob das, was wir nicht sehen oder hören können, mit der Familie verwandt sei, erfolgte eine Reaktion. Das EMF Gerät in Jörg's Hand schlug einmalig auf einen Mittel hohen Wert aus, nur um sofort wieder auf die Anfangsposition zurück zu kehren. Dies konnte Zufall sein und so stellten sowohl Dunja, Jörg und der Klient der Reihe nach weiteren Fragen. Es bestätigte sich allerdings, denn der Gauss Master schlug nur dann aus wenn wir über die Familie unsere Fragen stellten. Es deutete darauf hin, dass tatsächlich ein verstorbener Verwandter bei uns anwesend war, nämlich der Urgroßvater, der seiner Zeit das Haus erbaut hatte.
Aber noch etwas ereignete sich. Dunja bemerkte plötzlich dass sich eins der Kabel von einer unserer Überwachungskameras ohne weiteres Zutun bewegte und machte die anderen darauf aufmerksam. Als alle ihre Aufmerksamkeit auf das Kabel richteten sah man es nur noch einmal kurz schwingen um dann in seine Ursprüngliche Lage zurück zu kehren. Danach erfolgten leider keine weiteren Reaktionen mehr an unseren Geräten und so zogen wir uns nach einer halben Stunde wieder in das Wohnzimmer zurück.

 

Es folgte eine kleine Pause wo wir ein Feuerwerk genießen durften, das aus einer der größeren Nachbarstädte abgefeuert wurde. Wir fanden dass es zwar noch viel zu hell dafür war, aber es war trotzdem nett an zu sehen...und so machten wir uns, nachdem die letzte Rakete verschossen war, wieder frisch und frei an die Arbeit.

 

Dieses Mal gingen Chris, Jörg und Sebastian mit dem Klienten in das Schlafzimmer der Eheleute. Hier hatte vor kurzem die Klientin einen Korb mit fertig gefalteter Bügelwäsche aufs Bett gestellt und mehrere Kleidungsstücke fand sie kurze Zeit später auf dem Boden verteilt. Hier hatte unser Klient auch die Leuchtkugel wahrgenommen.

 

Chris filmte und behielt den K2, der auch EMF Werte misst, im Auge. Sebastian fotografierte, ebenso wie Jörg, der noch den Gauss Master dabei hatte. Diesmal stellten alle vier Männer Fragen, aber im Gegensatz zum Kinderzimmer vorher passierte hier überhaupt nichts. Somit passten sie ihre Art und Weise zu fragen an und wurden fordernder in Ihrer Fragestellung. Da dies aber gar nichts zu bringen schien, denn die Geräte blieben stumm, wurde das Interview nach 20 Minuten wieder abgebrochen.

 

Nachdem das erste Geschoss untersucht wurde wendeten wir uns dem Erdgeschoss zu.
Aber erst mussten wieder Kehlen befeuchtet und Lungen geteert werden.
Die Teermannschaft ging dafür aber in den Garten, da wir während einer laufenden PU keinen Rauch in den Räumen haben wollen, da er auch nach längerer Zeit auf Bildern sichtbar bleibt und somit Ergebnisse verfälschen kann.

 

Kurz darauf begaben sich Dunja, Julia und Melanie ins Kinderzimmer und versuchten erneut ihr Glück. Auch hier stellten sie Fragen zu der Familie und tatsächlich schlug dann auch gezielt der Gaussmaster aus.
Melanie rief zwischendurch Selina unser Medium an, die dieses Mal nicht dabei sein konnte. Von ihr erfuhren wir, dass eins der Verschwundenen Dinge im Keller an einem völlig unüblichen Ort zu finden seien. Sie bestätigte unsere Ergebnisse der ersten Aktive-Sitzung, dass es sich um den Urgroßvater unseres Klienten handelt, der sehr kinderlieb gewesen sei und seine Ururenkeltochter häufiger Besucht.
Auch die Urgroßmutter sei bei ihm und habe das Holzstück vom Ofen damals wieder zurück gelegt, da es ihr zu gefährlich erschien es dort liegen zu lassen.

 

Mit den neuen Informationen machten wir uns wieder erneut an die Arbeit.
Dafür teilten wir uns erneut auf. Während Jörg zusammen mit den Klienten in den Keller ging um nach einem unüblichen Ort und den verschwundenen Dingen zu suchen, gingen Sebastian und Chris erneut in das Kinderzimmer. Melanie, Dunja und Julia nahmen den Garten genauer unter die Lupe.

Nach ca. 30 Minuten kamen wir alle wieder im Wohnzimmer zusammen. Die Suche sowohl im Keller als auch im Garten verlief ereignislos, dafür hatten Chris und Sebastian erneut den einen oder anderen Ausschlag an dem Gauss Master zu verzeichnen.

 

Nun setzten wir uns alle im Wohnbereich zusammen um das letzte Interview des Tages zu führen. Chris filmte, Julia bediente das I-Pad, Sebastian und Jörg fotografierten, Dunja und Melanie führten die Fragerunde an und ließen ihre Aufnahmegeräte mit laufen.

Aber wie es den Anschein hatte haben wir zu diesem Zeitpunkt schon alle Wesen die um uns sein mochten ausgelaugt, denn es erfolgte keine Reaktion mehr, so dachten wir zumindest.
Sebastian hatte auf einmal ein eher ungewöhnliches Foto geschossen.
Obwohl er seine Kamera nicht auf Langzeitbelichtung eingestellt hat, war das Foto von hellen verschwommen Konturen durchzogen, die eigentlich nur dann entstehen können wenn die Verschlusszeit bei der Kamera auf eine lange Belichtung gestellt wird.
Das interessante an dem Foto ist allerdings das Gesicht einer Frau das man rechts unter der Lampe darauf erkennen kann. Es sieht so aus als lehnt sie ihren Kopf an einen älteren Herren.

 

 

leverkusen 1leverkusen 2

 

Die Klienten erklärten uns das sie auf gar keinen Fall weiterhin ungebetenen Besuch haben wollten auch wenn es sich um den Urgraßvater handelte und somit baten wir sie dies noch einmal deutlich in den Raum zu sagen, da das in den meisten Fällen schon ausreicht um dem Spuk ein Ende zu setzen. Verstorbene Familienmitglieder möchten ihre Lieben nicht erschrecken oder ihnen schaden.
Zum Schluß beantworteten wir unseren Klienten die letzten Fragen die ihnen während unserer Untersuchung gekommen waren und packten unser Equipment zusammen. Kurz vor Mitternacht verabschiedeten wir uns und fuhren wieder heim.

 

Die Auswertung hat daraufhin fast die gesamte Woche in Anspruch genommen. Wir begutachteten unzählige Fotos und viele Videos und ebenso viele Aufnahmen von unserem I-Pad und den Aufnahmegeräten (Diktiergeräte). Auch wenn dieser Teil der Arbeit, im Gegensatz zur PU, sehr trocken ist arbeiten wir immer mit Elan an dieser Aufgabe und so vielen uns abermals zwei EVP's auf die wir euch hier gerne präsentieren möchten. Auf der einen ist leise aber dafür umso deutlicher eine männliche Stimme zu hören

 

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auf der anderen hört man ein Ping Geräusch das entfernt an ein Sonar aus einem U-Boot erinnert

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Beides war während der Aufnahme nicht zu hören.
Durch die Medialität wissen wir nicht nur das die Urgroßeltern unseres Klienten anwesend waren, sondern sich im Garten auch zwei Kinder befinden. Da die Urgroßeltern so kinderlieb waren wollten sie die Kinder ins Haus holen um sich um sie zu kümmern.
Mit dem Glöckchen wollten sie die Kinder neugierig machen und sozusagen anlocken, doch die Kinder blieben im Garten. Warum die Kinder überhaupt im Garten sind können wir leider nicht sagen, doch Selina sagte am Telefon das an der Stelle wo sich die Kinder befinden zu früheren Zeiten ein Baum befand. Dies konnte uns der Klient anhand eines alten Fotos bestätigen.

 

Wir danken den Klienten für das entgegengebrachte Vertrauen, den interessanten Abend und die Gastfreundschaft. Selbstverständlich werden wir auch weiterhin für unsere Klienten zur Verfügung stehen, sollten sich weitere Fragen ergeben.

 

 


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