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PU Bericht vom 11.10.2014 bei Düren

 

 

Heute führte es die Ghosthunter NRW an den Rand der Eifel, nach Düren, das Tor zur Nordeifel. Eine junge Familie lud uns ein, bei ihnen eine Untersuchung durchzuführen, da sie seid geraumer Zeit von unerklärlichen Geräuschen und dem Auf und Zu gehen von verkeilten Türen belästigt wird. Sie fühlen sich beobachtet und der Familienhund weigert sich neuerdings beharrlich in diverse Räume zu gehen. Sie haben mit ihrem Laptop nachts diverse Videos aufgenommen wo man die beschriebenen Geräusche hören kann und wo sich sogar einmal ein Stuhl bewegte. Da sie es mittlerweile mit der Angst zu tun bekommen haben, baten sie uns um Hilfe.
Um 20Uhr trafen wir bei den Klienten ein und versammelten uns im Wohnzimmer, wo wir uns alle Vorkommnisse noch einmal genauer schildern ließen. Ebenso sahen wir uns die genannten Videos an, die uns auch zur Auswertung anschließend zugeschickt wurden.

 

Kurz darauf legten wir auch schon mit unserer Grundmessung los. An vielen verschiedenen Stellen in der verwinkelten Wohnung konnten wir hohe EMF Werte messen. Dunja und Sebastian schossen derweil die ersten Fotos.
Anschließend ging es auch schon los. Julia, Dunja und Melanie gingen mit den Klienten ins Kinderzimmer, während sich Chris, Jörg und Sebastian mit einem Freund der Klienten im Flur positionierte. Wir hörten viele Geräusche aus den beiden anderen Wohnungen, doch auf unsere Aufforderungen sich bemerkbar zu machen kam keine nennenswerte Reaktion.
Nach ca. 30 Minuten beendeten wir die erste aktive Sitzung und machten eine kleine Pause. Hier nutzen wir die Gelegenheit den Klienten all ihre Fragen zu beantworten, die sie auf dem Herzen hatten. Sie waren sehr begierig möglichst viel über unsere Arbeit zu erfahren und auch wir erfuhren dadurch noch mehr zu den Vorkommnissen und den privaten Hintergründen.

 

Die nächste Untersuchung fand in der Küche und dem Badezimmer statt. Da wir hier bei der Grundmessung bereits hohe Ausschläge messen konnten, war es diesmal etwas schwieriger sich so zu positionieren, das die Gaussmaster für die Untersuchung genutzt werden konnten. Auch hier ergab gezieltes Erfragen nur sehr wenige Reaktionen. Lediglich als wir die Klientin fragten ob sie auch gerne etwas fragen möchte zeigten unsere Geräte eine kurze Reaktion. Da sie in ihrer Muttersprache (polnisch) die Frage gestellt hatte, baten wir sie uns die Frage zu übersetzen.
Wir erfuhren das ihr erster Ehemann in Polen ermordet wurde und sie mit diesem tragischen Schicksalsschlag noch heute zu kämpfen hat. Sie erzählte uns wie es zu dem Tod gekommen war und das der Mörder bis heute auf freiem Fuß ist und das sie noch immer in ihrer Trauer um ihren verstorbenen Mann steckt, obwohl sie in ihrer neuen Beziehung glücklich ist. Ihr Lebenspartner hat dafür Verständnis und unterstützt sie so wie es in seiner Macht steht.

 

Zum Schluß positionierten wir uns alle noch einmal in der Küche und stellten mit der Klientin zusammen Fragen gezielt an den verstorbenen Ehemann. Bei Fragen auf polnisch kam hin und wieder eine zaghafte Reaktion.
Schließlich räumten wir unser Material zusammen und unterhielten uns noch ein wenig mit den Klienten. Wir informierten sie dass wir für die Auswertung des gesammelten Materials ungefähr ein bis zwei Wochen benötigen werden. Gegen Mitternacht schließlich verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Heimweg.

 

Die Auswertung des Materials ergab leider nichts nennenswertes aber anhand der Medialität wissen wir das die Klientin recht hatte. Sie hatte schon lange vermutet das ihr verstorbener Mann bei ihr wäre und so ist es auch. Er respektiert ihr heutiges Leben und auch ihren neuen Lebenspartner. Er hat Schuldgefühle das er sie allein gelassen und nicht auf sie gehört hat. Er wollte sie um Verzeihung bitten und hat keine negativen Gefühlen ihr oder seinem Mörder gegenüber.

 

Wir danken den Klienten für das entgegengebrachte Vertrauen, den interessanten Abend und die Gastfreundschaft. Selbstverständlich werden wir auch weiterhin für unsere Klientin zur Verfügung stehen, sollten sich weitere Fragen ergeben. Ebenso wünschen wir Ihnen nach diesem Schicksalsschlag auch weiterhin alles Gute.

 

 


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