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PU Bericht vom 18.04.2015 in Langenfeld

 

Auf nach Langenfeld


Seit 1997 wohnt das Paar in dem Haus, das schon seit 1910 im Familienbesitz ist. Von Anfang an erleben sie merkwürdige Dinge. Bereits in der ersten Nacht sah die Klientin, etwas im Flur als sie im Bett lag. Irgendetwas schien ihre innere Ruhe zu stören. Die Klienten schlafen in dem Haus sehr schlecht, fühlen sich ausgelaugt und energielos. Wenn sie im Urlaub oder geschäftlich unterwegs sind, fühlen sie sich wesentlich wohler. Schatten werden immer wieder gesehen. Sie haben das Gefühl, dass etwas nicht stimmt und irgendetwas ihnen die Energie raubt. Als plötzlich auch noch das Bett sowie einige Schränke ohne ersichtlichen Grund anfingen zu wackeln, baten sie uns um Hilfe.

 

 

Gegen 19 Uhr 30 trafen wir bei den Klienten ein und wurden in das Wohnzimmer geführt. Dort setzten wir uns zusammen und ließen uns alle Vorkommnisse der letzten Jahre detailliert darlegen. So erfuhren wir, dass bei Familientreffen im Haus die Stimmung sehr häufig in Streit ausartet. Die Dame des Hauses war zunächst von den Vorkommnissen alleine betroffen. Sie sah Schatten und fühlte sich immer von hinten beobachtet, obwohl niemand im Haus anwesend war. Der Ehemann unserer Klientin stand paranormalen Phänomenen immer skeptisch gegenüber. Erst als vom Ehemann ein Regalboden voller Trompetendämpfer ohne ersichtlichen Grund vibrierte, bekam die Zurückhaltung des Gatten Risse. Als dann schließlich das gemeinsame Ehebett ohne Eigeneinwirkung zu wackeln begann, war das auch ihm zu viel. Wenn Sie in Ihrer Küche steht, fühlt sie sich von ihren Büroräumen aus im Nebengebäude beobachtet, obwohl sich niemand dorts aufhält. Nachdem wir auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht wurden, begannen wir mit der Grundmessung und wurden von der Dame des Hauses durch alle Räume geführt. Daraufhin erläuterte Melanie noch kurz unsere Vorgehensweise.

 

Zunächst begaben sich Dunja, Alex , Melanie und die Klientin ins Musikzimmer, dass sich im Dachgeschoss befindet. Zunächst baute dort Alex ihre Fullspektrumkamera auf, während sich alle Anderen einen Platz in dem kleinen Raum suchten. Unser Klient blieb in Zwischenzeit mit Jörg und Stephan im Wohnzimmer. Nun lauschten die Frauen in die Stille hinein und stellen abwechselnd Fragen. Zunächst tat sich nichts bis plötzlich der Gaussmaster reagierte. Wir hatten gezielt nach der verstorbenen Großmutter gefragt, die durch einen tragischen Unfall vor vielen Jahren ums Leben kam. Unserer Klientin war dies ein besonderes Anliegen, da sie bereits vor ihrer Geburt verstorben war. Immer wieder wenn die Fragen sich um den Unfall drehten, schlug der Gaussmaster leicht aus. Nach einer halben Stunden beendeten wir die Aktivsitzung und begaben uns wieder zu den Herren ins Erdgeschoss.

 

Die Klienten hatten für uns eine selbstgemachte Pizza vorbereitet, die wir in einer kleinen Pause gemeinsam zu uns nahmen. Anschließend gingen die Männer samt Hausherr in das kleine Musikzimmer und begannen mit Ihren Untersuchungen. Stefan und Jörg schossen Fotos wärend die Fullspektrumkamera immernoch im Hintergrund lief. Ein Aufnahmegerät zeichnete das ganze Gespräch mit. In den ersten 10 Minuten der Aktivsitzung ereignete sich nichts. Weder eine ruhige noch eine forschere Befragung führte zu einer Reaktion. Unserem Klient wurde plötzlich kalt und ihn überkam ein Schauer nach dem Anderen. Auch Sephan, der sich in der anderen Ecke des Raumes befand, fröstelte. Kurz darauf schlug zaghaft der GaussMaster aus. Da die Vorfahren der Familie bereits seit 1910 in dem Haus lebten, versuchten wir heraus zu finden, ob vielleicht jemand aus dieser Zeit anwesend war. Da auf unseren Geräten keinerlei Reaktionen erfolgten, begann der Klient von einem alten Buch zu erzählen, welches er im Haus gefunden hat. In diesem Buch befanden Aufzeichnungen und handgeschriebene Musiksstücke aus dem 2. Weltkrieg. Kurz darauf begann der GaussMaster erst zaghaft und dann immer heftiger auszuschlagen.

 

Immer wieder schlug es bis auf einen hohen Wert aus um sofort wieder zu verstummen. Dadurch festigte sich unsere Annahme, dass jemand der diese grauenhafte Zeit miterlebt hat, anwesend sein mußte. Erst als wir uns wieder der Familiegeschichte witmeten, verstummte das Gerät. Nach ca. 30 Minuten beendeten wir diese Aktivesitzung und begaben uns wieder ins Erdgeschoß.
Im Wohnzimmer berichteten die Herren von den hohen Ausschlägen im Musikzimmer und teilten den Frauen ihre Vermutung mit, wodurch die Ausschläge entstanden sein könnten. Jörg lies während dessen den GaussMaster aktiv und als das Gespräch wieder in Richtung 2. Weltkrieg ging, schlug er erneut aus. Wir begannen daraufhin noch einmal eine letzte Aktivsitzung und ließen sämtliche Geräte mitlaufen. Reaktionen blieben aber diesmal aus.
Gegen Mitternach pakten wir unser Equipment wieder zusammen und machten uns auf den Heimweg.

 


Unsere Auswertung hat ergeben, dass sich in dem Haus sehr viele negative Restenergien befinden. Restenergien sind keine Seelen, sondern Rückstände von schlechten Erlebnissen oder Ereignisse wie zb. wenn jemand in dem Haus gestorben ist oder andere dramatische Geschehnisse, die dort stattgefunden haben. Dies ist der Grund warum sich unsere Klienten so energielos fühlen. Auch wir fühlten uns nach der PU sehr müde und ausgelaugt. Desweiteren ist die verstorbene Großmutter, die vor vielen Jahren selbst in dem Haus gelebt hat und damals bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, noch anwesend. Ebenso ist ein junger Mann in dem Haus, der sehr neidvoll auf den Hausherrn schaut. Er sorgt ebenfalls dafür das sich die Klienten in dem Haus nicht wohl fühlen.

 

 

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