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PU Bericht Lev.-Manfort

 Zwei junge Frauen leben in einer kleinen 3 Zimmer Wohnung in Leverkusen.
Schon früher hatten sie merkwürdige Erlebnisse, doch jetzt wollen sie endlich wissen was hinter dem Ganzen steckt.
Die Hunde reagieren neuerdings ängstlich und auch agressiv, so als ob Jemand mit im Raum wäre, den die beiden Frauen nicht sehen können. Einmal lief der Jüngere der beiden Hunde in den Flur und die Frauen beobachteten, dass es so aussah, als liefe er vor eine unsichtbare Wand. Der Hund blieb verdattert stehen, schaute nach oben in die Luft und lief anschließend mit eingezogenem Schwanz zurück ins Wohnzimmer. Besonder im Schlafzimmer, wo zu Anfang die beiden Frauen gemeinam schliefen, fühlten sich Beide besonders beobachtet und teilweise sogar bedroht. Nun, nachdem nur noch eine der Beiden dort schläft, wacht sie manchmal mit Kratzspuren auf der Haut auf, die sie sich nicht erklären kann.
Eine Räucherfigur in Form eines Pilzes lag eines Tages mitten im Badezimmer, obwohl er bereits seit Monaten in der danebenliegenden Abstellkammer stand. Wie kam er dort hin? War das ein Zeichen?

 

 

Um 18 Uhr trafen Irene, Sebastian, Mario, Nadine und Melanie bei den Klienten ein, nahmen im Wohnzimmer Platz und unterhielten sich mit ihnen über die Vorkommnisse. Schon beim Betreten der Wohnung merkte Nadine schnell, dass hier etwas komisch war. Sie fühlte, dass wir nicht alleine waren und bekam Herzrasen.
Nach einer kurzen Absprache untereinander, ging es auch schon los. Irene und Nadine begannen damit, Fotos in der ganzen Wohnung zu schießen, Mario und Melanie nahmen die Grundmessung mit Gaussmaster und K2 vor und Sebastian bereitete die Videokamera vor.

 

 

Da wir seit Dezember 2016 medial aus der Ferne von Michaela unterstützt werden, schoss Melanie ein paar Fotos von der Wohnung mit ihrem Handy und schickte sie Michaela, die sich sofort Zeit nahm und sich medial einfühlte. Michaela bekommt von uns keinerlei Infos über die Klienten oder der Vorgeschichte.

Nun machten wir uns ans Werk: während die beiden Klientinnen im Wohnzimmer leise unseren Worten lauschten, stellten wir die ersten Fragen in der Aktivsitzung im Schlafzimmer. Sebastian behielt uns und den Laserraster mit der Infrarothvideokamera im Auge, Mario stand in Richtung Flur, als plötzlich der Gaussmaster auf Fragen zu reagieren schien. Wir fragten zB. was es mit dem Pilz auf sich habe und ob er absichtlich im Bad platziert wurde. Mario hatte das Gefühl, dass jemand neben ihm stand, während der Gaussmaster immer wieder reagierte. Vor Beginn der Aktivsitzung hatte er und Nadine bereits erklärt, dass sie ein komisches Gefühl im Flurbereich haben, was ihnen eine Gänsehaut bereitete. Die kleinen Härchen auf ihren Armen stellten sich hoch. Nadine fragte, ob sie den plötzlich auftretenden muffigen Geruch ebenfalls wahrnehmen würden, doch den konnten die Anderen nicht bestätigen.
Nach ca. 25 Minuten machten wir eine kurze Pause und Melanie schaltete ihr Handy ein. Michaela hatte bereits viele hilfereiche Informationen geschickt. Michaela nahm drei Seelen wahr. Einen jungen Mann, eine ältere Dame und einen sehr übergewichtigen Mann. Sie schrieb, dass dieser übergewichte Mann den beiden Klientinnen noch etwas sagen möchte, sich noch mal bedanken möchte. Michaela konnte nicht wissen, dass uns die Klientinnen bereits im Vorfeld genau von diesem Mann erzählt haben. Sie haben vermutet, dass er es ist der sich bemerkbar macht, da sie ihm sehr nah standen und viele Gegenstände und Möbel in der Wohnung als Erinnerung in der Wohnung stehen.
Michaela riet Melanie mit den Klientinnen noch einmal intensiv über den verstorbenen Freund zu sprechen, was sie dann auch mit Sebastian zusammen tat.

 

 

In der Zwischenzeit begaben sich Nadine, Mario und Irene erneut ins Schlafzimmer und starteten die zweite Aktivsitzung. Sie hatten von den Informationen von Michaela nicht mitbekommen.
Die beiden Frauen waren sichtlich erleichtet und gerührt, dass Ihr Freund bei ihnen ist und eine der Beiden bestätigte im Nachhinein, wie wichtig dieses Gespräch für ihre Freundin war, um loslassen zu können.

 


Im Schlafzimmer tat sich zunächst nicht viel, also baten sie Mario einmal das Schlafzimmer zu verlassen. Sie erhofften sich so weitere Reaktionen, da regulär auch nur zwei Frauen in der Wohnung schlafen. Kaum hatte sich Mario auf den Weg ins Wohnzimmer gemacht, begann sich die Atmosphäre im Raum zu verändern und der Gaussmaster schlug fast bis zum Anschlag aus. Was war jetzt los? Irene merkte einen brennenden Schmerz an der Wade und Nadines Beine vibrierten. Auch ihr Herz klopfte immer heftiger. Nicht aus Angst sondern so, als wenn etwas im Raum wäre, was ihren Körper beeinflußte. Da Nadine ebenfalls medial ist, spürte auch sie eine Anwesenheit im Raum. Sie nahm deutlich die Präsenz des verstorbenen Freundes der Klientinnen wahr, der sie berührte. Sie fragte, ob er sie grade berührte und ob er das noch einmal machen könne. Wieder spürte sie eine Berührung und gleichzeitig schlug der Gaussmaster aus. Sie holten Melanie ins Schlafzimmer und auch sie bemerkte recht bald, dass etwas anders war als zuvor. Alle drei konnten eine Art Schwindel spüren, so als wenn man auf einem Schiff leichten Wellengang hat.
Wieder schrie Irene kurz auf, da sei erneut einen brennenden Schmerz am Fuß spürte.
Sie beschlossen nach ca. 20 Minuten die Geräte mal alleine im Raum laufen zu lassen, in der Hoffnung etwas aufzunehmen und gingen zusammen zu den Anderen ins Wohnzimmer.

Wir unterhielten uns noch ein bisschen mit den Klientinnen und verabschiedeten uns so gegen 21Uhr.

 

Melanie war bei der PU selber nur auf den übergewichtigen Mann eingegangen. Michaela erkundigte sich am nächsten Tag bei Melanie, wie die PU gelaufen sei und so hatte Melanie erneut die Möglichkeit noch einmal nach den beiden anderen Seelen zu fragen, die Michaela wahr genommen hatte. Sie erklärte ihr, dass der junge Mann nicht zur Klientin gehörte sondern zu Nadine. Sie beschrieb den jungen Mann im Aussehen, aber auch im Charakter. Nadine konnte dies sofort bestätigen und schickte Fotos. Auch Michaela erkannte die Seele direkt in den Fotos wieder. Das hat uns als Team noch ein bischen näher zusammen gebracht.

 

Leider konnten wir auf unseren Aufnahmen keinerlei brauchbares Material finden, was wir den Klienten als Material zukommen lassen könnten, jedoch sind sie sehr froh und dankbar, dass wir ihnen einige wichtige Infos über ihre Vorkommnisse geben konnten und darüber hinaus war es für ihren inneren Frieden sehr wichtig, vom Verstorbenen noch einmal zu hören und zu wissen, dass er sie nie vergessen wird.


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