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PU Bericht vom 11.03.2017 in Rhede

 

Eine Mutter lebt mit ihren beiden Töchtern in einem kleinen Häuschen in Rhede.
Eines nachts sieht sie eine schwarze Wolke an der Decke ihres Schlafzimmers.
Die Kinder wollen plötzlich nicht mehr in ihren Zimmern schlafen und fühlen sich nicht mehr sicher. Auch tagsüber möchten sie nicht mehr in den Kinderzimmern im Dachgeschoß spielen. Im Wohnzimmer steht ein Schaukelstuhl, der sich irgendwann kurz von selbst bewegte. Ohne ersichtichen Grund fiel ein Bild einfach von der Wand. Auf der Treppe zu den Kinderzimmern spürte die Mutter eines Tages etwas an ihr vorbei laufen. Sie dachte sie habe sich das nur eingebildet und glaubt nicht an übernatürliche Dinge...bis sie irgendwann einen schemenhaften Mann in ihrem Flur stehen sah. Dies war der Anstoß GhosHunter NRW um Hilfe zu bitten.

 

Gegen 19 Uhr trafen wir bei unserer Klientin ein. Michaela hatte Melanie bereits im Vorfeld gesagt, was sie im Haus medial wahr nimmt und bat sie bereits beim Betreten des Hauses ein Diktiergerät laufen zu lassen. Melanie hingegen gab diese Informationen nicht ans Team weiter, sondern bat lediglich Irene und Nadine ihre Diktiergeräte an zu machen. Das Team soll sich unvoreingenommen und ohne Vorabinfos ein eigenes Urteil bilden und unsere Medialen, Mario und Nadine, ungestört einfühlen können. Nach einer kurzen Begrüßung setzten wir uns ins Wohnzimmer und unsere Klientin berichtete uns noch einmal ausführlich, was sie und ihre Kinder alles erlebt haben. Melanie erklärte ihr den Ablauf unserer Untersuchung und kurz darauf begannen wir mit der Grundmessung im ganzen Haus. Irene schoß die ersten Fotos und Nadine und Mario begannen sich medial einzufühlen.
Melanie machte in der Zwischenzeit mit ihrem Handy Fotos für Michaela, die uns aus der Ferne bei jeder Untersuchung medial unterstützt und schickte sie ihr.
Mario traf Melanie im oberen Flur vor den Kinderzimmer und berichtete ihr was er soeben erlebt hatte. Auf der Treppe hatte er das Gefühl, dass ihn jemand überholt habe. Nadine kam hinzu und berichtete ebenfalls von dem selben Erlebnis auf der Treppe. Somit konnten beide das Erlebnis unserer Klientin direkt bestätigen. Nadine nahm unten im Flur einen älteren Mann wahr, zwischen ca. 60 und 65 Jahre, der vom Charakter her etwas grimmig zu sein schien.
Dieser Mann fragte sie bereits beim Betreten der Wohnung, was wir denn hier wollen und dass wir verschwinden sollen. Sie hatte das Gefühl, dass der Mann ihr den ganzen Abend über nicht von der Seite wich. Beide fühlten sich im oberen rechten Kinderzimmer unbehaglich, bekamen Gänsehaut und Nadine bekam schlecht Luft. Jeder von uns hatte in diesem Zimmer auch verstärkt einen Druck auf dem Kopf. Im unteren Bereich des Hauses hatte man ein leicht schwankendes Gefühl. Irene positionierte ihre Fullspektrumkamera im oberen Flur in Richtung des rechten Zimmers und lies sie direkt mitlaufen.

 

Nach der Grundmessung trafen wir uns alle im Wohnzimmer wieder und beschlossen im rechten Kinderzimmer mit der ersten Aktivsitzung zu beginnen.
Somit gingen Mario, Nadine, Markus, Melanie und unsere Klientin nach oben. Irene, Frauke und Sebastian blieben in der Zwischenzeit im Wohnzimmer. Nachdem wir alle Platz genommen hatten, lauschten wir zunächst in die Stille und begannen dann abwechselnd Fragen zu stellen. Markus filmte das Ganze mit. Man spürte ganz deutlich, dass der Druck auf dem Kopf im Zimmer immer mehr zunahm und kurz darauf wieder nachließ. So, als wenn jemand zu uns kommt und dann auch wieder nach unten läuft. Genau so hatte es uns Mario bereits im Vorfeld erklärt. Dass er den Mann so wahrnahm, dass er ständig vom unteren Flur nach oben über die Treppe ins Kinderzimmer läuft und dann wieder nach unten, so als wenn er etwas sucht. Wenn der Druck zunahm, schlugen die Gaussmaster nach einer Frage aus, nahm der Druck ab kam keine Reaktion mehr. Nadine nahm zwischendurch einen kleinen Jungen wahr, der im unteren Flur stand. Der Junge schien nur neugierig zu sein und kam wohl nur kurz „zu Besuch“. Er gab keine Antwort auf irgendwelche Fragen und verschwand dann wieder.
Nach ca. 30 Min. beendeten wir die Aktive Sitzung, da sich nichts mehr tat und gingen zu den Anderen zurück ins Wohnzimmer.

 

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   wir verstehen hier "weg da"

 

Kurz darauf machten sich Irene, Frauke, Sebastian, Mario, Markus und unsere Klientin auf den Weg ins linke Kinderzimmer im Dachgeschoß, während nun Melanie und Nadine im Wohnzimmer zurück blieben. Irene platzierte ihre Fullspektrumkamera nun direkt an der Zimmertür. Sebastian filmte mit seiner Kamera alles mit.
Als sich auch nach ca. 15 Minuten absolut nichts auf Fragestellung tat, baten Irene und Frauke unsere Männer den Raum zu verlassen, in der Hoffnung nun doch noch Reaktionen zu erzielen. Kaum waren die Männer den Flur hinunter gelaufen, schlug der Gaussmaster aus.
Als die Männer das Wohnzimmer betraten, schlug Nadine Melanie vor, ebenfalls zu Irene und Frauke nach oben zu gehen. Melanie nahm Markus Kamera mit, um an Stelle von Sebastian die Aktivsitzung mit zu filmen. Die beiden betraten das Zimmer, Nadine nahm auf der Couch neben Frauke und Irene platz und Melanie blieb neben der Fullspektrumkamera an der Tür stehen. Nach einigen Fragen ging plötzlich die Fullspektrumkamera aus. Irene schaute nach und machte die Kamera wieder an. Da wir das komisch und auch keine Erklärung dafür fanden, holte Irene die Spiritbox aus dem Wohnzimmer nach oben und schaltete sie ein. Die Spiritbox durchläuft selbständig unzählige Radiofrequenzen und soll dadurch Geistwesen die Möglichkeit geben sich besser äußern zu können. Hierbei sei noch erwähnt, dass viele Antworten auch einfach nur Fetzen einer ganz normalen Radiosendug sein können, daher sollte man seine Fragen ganz gezielt setzen und immer skeptisch bleiben. Wir lauschten dem Rauschen der Spiritbox und stellten Fragen. Plötzlich antwortete eine weibliche Stimme. Wir konnten leider nicht verstehen was sie sagt. Irene redete ganz behutsam und bat sie uns einen Namen der anwesenden Frauen zu
nennen. Kurz darauf ertönte der Name Irene aus der Spiritbox. Auch den Namen Nadine konnte man aus der Spiritbox sehr gut verstehen.

 

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Etwas später ging wieder die Fullspektrumkamera von Irene aus. Diesmal nahmen wir es einfach so hin und ließen die Kamera aus.
Wir stellten weiter Fragen jedoch konnten wir die Antworten nicht deutlich verstehen. Als Melanie fragte ob sie uns den Namen unserer Klientin nennen könne, kam eindeutig der Name Yvonne aus der Spiritbox.

 

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Zwischendurch hörten wir immer mal wieder ein männliche Stimme, dessen Wortfetzen wir aber nicht genau verstehen konnten.
Nach ca. 30 Minuten gingen wir zurück zu den Anderen ins Wohnzimmer.

 

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hier verstehen wir "da nicht"

 

Im Wohnzimmer angekommen berichtete Mario, dass sich der Schaukelstuhl von alleine bewegt habe, als er alleine im Wohnzimmer saß. Markus und Sebastian waren auf dem Balkon eine rauchen und ließen Mario im Wohnzimmer zurück. Plötzlich bewegte sich der Schaukelstuhl zu Marios Erstaunen kurz von alleine.
Nach einer Pause begannen wir die letzte Aktive Sitzung mit allen Anwesenden im Wohnzimmer.
Hier tat sich so gut wie gar nichts. Weder eindeutige Ausschläge noch sonst irgendeine Reaktion durch die Spiritbox.

 

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  "nie wieder Pech"

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                 "Johann"

 

Gegen 22:45 Uhr packten wir unsere Sachen zusammen und verabschiedeten uns bei unserer Klientin.

 

Michaela konnte folgendes wahrnehmen:
In dem Haus befindet sich ein Mann, der zu Lebzeiten mit seiner Frau dort gewohnt hat. Diesen Mann haben Nadine und Mario ebenfalls vor Ort wahrgenommen. Der Mann hört seine ehemalige Ehefrau rufen und läuft deswegen ständig hoch und runter. Die Frau ist auch im Haus jedoch auf einer anderen Ebene als der Mann. Er kann sie zwar hören und weiß auch wer sie ist, aber er kann sie aufgrund der unterschiedlichen Ebenen nicht finden. Die Frau hat zu Lebzeiten ihren Mann verlassen, weil sie mit der Zeit sehr unglücklich und unzufrieden mit ihrem Eheleben war. Da der Mann viel unterwegs und sehr materiell eingestellt war, mußte sie viel Zeit alleine verbringen, was dann zu einem Seitensprung führte. Sie trennte sich von ihrem Mann und ließ die gemeinsame Tochter bei ihm. Jetzt, nachdem sie beide gestorben sind, möchte sie sich dafür entschuldigen und ruft ihn. Der Mann ist zwar etwas mürrisch, aber keineswegs böse. Im Gegenteil, er liebt Kinder und möchte sie gern beschützen. Fremde Männer kann er jedoch nicht im Haus vertragen, daher trägt er dazu bei, dass sich Paare, die in das Haus ziehen, sehr schnell streiten und dann letzenlich trennen.
Nadine und Mario haben vor Ort genau das wahr genommen, was Michaela aus der Ferne bestätigen und ergänzen konnte.

 

In diesem Fall haben wir der Klientin geraten den Mann anzusprechen und ihm klar zu machen, dass er in diesem Haus nicht das Sagen hat und es verlassen muß. Selbstverständlich haben wir ihr dabei geholfen und werden sie so lange begleiten bis sie und die Kinder wieder vollkommen Ruhe haben.

 


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