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Pierre M Krause Show

                                                                                                                    

 

 

PierreMKrause

                                         

 

Vor geraumer Zeit bekamen wir die Anfrage ob wir Lust hätten mit dem Moderator Pierre M. Krause einen Dreh zum Thema „GhostHunter“ , für seine Late Night Show zu machen.
Klar hatten wir das und wir waren uns von vorneherein bewusst darüber, dass dies keine seriöse Berichterstattung werden konnte, aber hey, da wir nicht nur eine Menge Spaß an unserem Hobby haben, sondern auch ´ne Menge Spaß verstehen, warum also nicht.
Die Location, das Fort VIII in Köln, hatte das Film Team für uns organisiert und wir trafen uns am frühen Abend, bei echt bescheidenem Wetter an diesem alten Gemäuer.
Die Fort Anlagen in Köln sind zur Zeit der Preußen Kriege erbaut worden und dienten im ersten und zweiten Weltkrieg verschiedenen Zwecken.
Aber da die meisten alten Gemäuer auch immer eine Geschichte haben, waren wir da guter Hoffnung, dass uns dort etwas Paranormales erwarten könnte. Im Vorfeld hatten sich unsere medialen Teamitglieder schon mit dem Thema befasst und sich sogar vor Ort, ein paar Tage vor den Dreharbeiten, persönlich ein Bild über die Anlage gemacht.

Mario hatte dabei den Eindruck, dass sich in der Anlage eine Menge Pferde aufgehalten haben müssen und tatsächlich, wie uns der Museumswärter auf seiner Einführungstour durch das alte Gemäuer mitteilte, waren es wohl bis zu 6000 Pferde, welche zu Kriegszeiten in den Forts rund um Köln ihre Stallungen hatten.
Auch Michaela erzählte uns im Vorfeld von Wachen, die vor dem Fort mit ihren Hunden Stellung bezogen hatten und vom regen Treiben welches hier, auch schon vor dem Bau der Festung geherrscht haben muss.

Köln hat halt eine uralte Geschichte!
Wir gingen also gute vorbereitet in diese PU...und dann kam Pierre!
Zur Einführung besprachen wir erst mal mit dem Produktionsteam was für heute Abend geplant war. Wir sollten Pierre als unseren „Praktikanten“ mit auf PU nehmen und ihm im Vorfeld, vor laufender Kamera, erst mal erklären was es mit unserer Arbeit auf sich hat.
Diesen Job hat Melanie auch mit Bravour gemeistert, oder eher hätte, wenn da Pierre nicht noch ein paar Frage zu gehabt hätte. Man kann das im Nachhinein gar nicht mehr so wiedergeben, keine Ahnung woher dieser Mann seine Ideen nimmt, aber so sehr wir bemüht waren das ganze seriös zu vermitteln, so sehr torpedierte Pierre uns mit den absurdesten Fragen so das auch unser Team aus dem Lachen nicht mehr raus kam.
Aber je länger das ganze nun ging, mit den verschiedensten Einstellungen und Aufnahmen, umso mehr steigerte sich Pierre in das ganze hinein, es war großartig. Aber dann sollte es nun ernst werden, also drückten wir Pierre einen Gausmaster in die Hand und er bekam unsere „Spezialausrüstung“ verpasst. Da es ja absehbar war wie sich die Dreharbeiten und die PU entwickeln würde, hatte Mario seine „spezial Brille“ mitgebracht. Einen Gimmick, oder auch eine Art Scherzartikel, welche einem den Eindruck eines Nachtsichtgerätes vermitteln sollte. Eine grüne Brille mit kleinen LED Lämpchen an den Seiten wurde Pierre nun von uns als Geisterjäger Brille und einem ganz wichtigen Equipment für die Geisterjagd verkauft. Lange Rede, kurzer Sinn, die Brille wurde zum Highlight des ganzen Drehs und sorgte für mehr als nur einen Lacher. Die Brille stand ihm aber auch hervorragend!

 

                                                                                               Pierre

                                                                                                     


Der erste Versuch einer Aktivsitzung fand dann in einem der vielen kleinen Gewölbe statt...Diktiergerät an, Gausmaster und K2 zur Hand, Bewegungsmelder aufgestellt und...Aktion...und dann war da wieder Pierre...sagen wir mal so, er machte eine Aktivsitzung unmöglich, so sehr wir versuchten ernst zu bleiben, aber wenn dir jemand erzählt das in dem Gausmaster vermutlich ein Wellensittich gefangen gehalten wird, welcher piepst wenn du ihn Einschaltest dann macht es die ganze Sache nicht gerade einfach. Ja, es wurde viel gelacht und manchmal klangen wir vielleicht auch ein klein wenig verzweifelt, aber es hat wirklich großen Spaß gemacht. Natürlich war es schwierig ihm das ganze seriös zu vermitteln, aber wir haben diesbezüglich alles gegeben.
Also auf zum nächsten Raum, einer Art Halle welche aus drei angrenzenden, offenen Räumen bestand.
Direkt beim betreten haben Nadine, Frauke und Mario dann einen Mann wahrgenommen welcher wohl schon lange dort in den Gemäuern zu sein scheint, also Aktivsitzung Nummer zwei, stille...und dann war da halt wieder Pierre. Mario hatte sich mit den anderen zuerst im Hinteren Bereich aufgehalten und auf Nachfrage von Pierre erklärte er ihm auch was er dort wahrgenommen hat. Das Problem, Pierre redete wieder, interessiert, hinterfragend, aber anders als erwartet, obwohl...nein, eigentlich genauso wie erwartet. Souverän wurden seine Fragen, wenn sie zum Teil auch noch so absurd klangen von Mario und Melanie beantwortet. Und tatsächlich baute sich dann anfangs doch so was wie eine leichte Spannung auf welche darauf hoffen lies das sich in diesem Raum was entwickeln könnte.
Sagen wir mal so, Pierre war da nicht so geduldig, aber nach wie vor, es machte uns riesen Spaß zum einen unser Wissen zu vermitteln und gemeinsam mit Pierre zu interagieren.
Keiner von uns fühlte sich in irgendeiner Art diskreditiert oder bloßgestellt, der gegenseitige Respekt machte es erst möglich so gemeinsam zusammen zu arbeiten, wie wir es getan haben.
Schlagfertig reagierten wir alle auf seine Fragen und forderten ihn auch ein wenig heraus. Aber gerade das hat den Spaß gebracht.
Es folgte noch eine kurze Aufnahme in einem Raum wo sich ein Brunnen befand. Michaela sprach vor der PU davon das sie dort Wasser wahrgenommen hatte. Okay, der Rhein liegt nur ein paar Hundert Meter von dem Fort entfernt, aber nein, das Wasser befand sich IN, bzw. unter dem Gebäude. Währenddessen hielten sich Frauke und Irene in einer Art Aufenthaltsraum auf in dem wir unser Equipment abgestellt hatten. Dort schlug dann der K2 bis zum Anschlag aus, was die beiden auch sofort mit ihrem Handy aufnahmen und uns vorführten. Frauke hatte dabei dann den Namen Volkart, oder Volkmar wahrgenommen. Nur leider ist es schwierig für solch eine Location zu der es eh nur wenige brauchbare Informationen gibt, solche Dinge zu ermitteln.
Da das Team noch ein paar einzelne Aufnahmen von Pierre machen wollte, setzen wir uns dann in besagten Raum und warteten ab was da noch so kommen sollte. Pierre kletterte dann über eine recht morsche Leiter in eine Art Gewölbekeller. Trotz Brille konnte er auch dort keine Geister finden. Also musste ein Medium her, Nadine und Mario lehnten dankend ab, da die Leiter hinunter wenig vertrauenerweckend schien, aber Frauke machte den Spaß mit. Auch da, Fehlanzeige, wer mag es den Seelen in diesen alten Gemäuern verübeln? Mario sagte er müsse noch was erledigen und verschwand in den Raum in dem er den Mann wahrgenommen hatte, dessen Seele das Team die ganze Zeit begleitete um diesen ins Licht zu geleiten.
Als er dann zum Team zurück kehrte, drehten die anderen bereits die letzten Szenen und es wurde nochmal lustig.

Abschließend kann man sagen, es war ein durchweg lustiger und aufregender Abend. Viele von uns waren noch nie bei solchen Dreharbeiten dabei. Natürlich war man vorher auch ein wenig aufgeregt, aber tatsächlich, man hatte irgendwann vergessen das die ganze Zeit eine Kamera auf uns gerichtet war.
Niemand von uns spielte eine Rolle, wir sind uns treu geblieben und haben diese Erfahrung als das gesehen was es war, eine lustige Abwechslung.
Wir nehmen das war wir tun ernst, wir versuchen es so gut es eben geht zu vermitteln, aber wir nehmen uns nicht zu ernst als das wir nicht auch mal solch einen Spaß mitmachen würden. Nichts desto trotz freuen wir uns auf die nächste, ernst zu nehmenden PU und fiebern dem entgegen was da kommen mag.

Zu der Zusammenarbeit mit den Filmteam, keine Starallüren seitens Pierre, ein echt netter und durchgeknallter Kerl der seiner Rolle während des Drehs natürlich treu geblieben ist. Als wir dann später noch die Chance hatten Fotos mit ihm zu machen und ein wenig zu Quatschen zeigte sich dann auch der private Pierre, ein Mensch halt wie Du und ich!
Dem ganzen Team auf diesem Wege nochmals ein Dankeschön, es hat uns echt Spaß gemacht mit euch zu arbeiten.

Wir bereiten uns nun schon auf unseren nächsten Einsatz vor,die Geisterwelt schläft ja nicht

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