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PU Bericht vom 07.10.2017 in Dorsten

 

Nicht jede unserer PU‘s ist gleich und egal wie viele man schon mitgemacht hat und wie viele Dinge man schon erlebt hat, es gibt immer wieder Überraschungen und Wendungen wo man nicht mit gerechnet hat. Zu solch einer PU sind wir am Samstag den 07.10.2017 in Dorsten gewesen. Der Sohn und die Schwiegertochter einer, schon älteren Dame, machten sich große Sorgen weil diese in ihrer Wohnung wohl den Geist ihres verstorbenen Mannes wahrnehmen konnte. Für sie gab es da gar keine Frage, das war ihr, bereits vor Jahren verstorbener Ehemann welcher ihr da, in der Tat, nach ihrer Aussage ans Leben wollte. Rund um die Uhr fühlte sie sich von ihm traktiert. Des Nachts stieg er aus der Bettritze empor um sie an den Beinen zu packen oder sie in Arme und Rücken zu piksen. Auch hörte sie ihn wohl schon mehrfach flüstern, dass er sie holen wolle und das sie sterben soll um zu ihm zu kommen. Überall nahm sie ihn wahr, selbst hinter dem Kühlschrank, in der Lüftung eines Busses, in den Rollokästen, im Schrank und selbst in den Steckdosen welche sie aufgrund dessen mit Taschentüchern zugestopft hatte. Gar keine Frage, dieser armen Frau wollten wir helfen.

 

Am frühen Abend wurden wir nun von der Schwiegertochter und der älteren Dame erwartungsvoll empfangen. Vor Ort waren wir mit Melanie, Irene, Frauke, Nadine, Mario und unserer (damaligen noch) Gastermittlerin Melanie, bei der wir im Frühjahr 2017 auf einer PU waren und welche ihrerseits medial veranlagt ist. Im Wohnzimmer platz genommen berichtete uns die Hausherrin nun mit kräftiger und lauter Stimme was ihr so widerfahren ist. Man kann schon sagen das diese kleine Person einen sehr dominanten Eindruck erweckte, ein Mensch der trotz seines hohen Alters mit beiden Beinen im Leben steht und der niemand so leicht was vormachen konnte. Wir ließen uns die oben genannten Geschehnisse nochmals aus ihrem Mund schildern und staunten dabei nicht schlecht. Was war hier los? Bei der Grundmessung welche wir nun vornahmen, fiel schon die ein oder andere Unregelmäßigkeit auf. An vielen Stellen in der Wohnung schlug der GausMaster ohne ersichtlichen Grund aus. Im Schlafzimmer der Klientin zum Beispiel, auf der Seite des Bettes wo ihr Mann geschlafen hatte, oder aber an der Seite des Kleiderschranks wo ursprünglich seine Sachen drin hingen. Auch z.B. im Wohnzimmer an einem massiven Holzschrank war der GausMaster im roten Bereich, wobei dort keinerlei elektrische Strahlung ersichtlich war. Noch vor der ersten Aktivsitzung drehten wir ein Video für unsere Follower. Als Mario sich ruckartig herum drehte fragte Melanie ihn was denn gewesen sei. Zuerst dachte er, dass er mit dem Kopf an die Garderobe hinter ihm gestoßen wäre, aber die war noch gut 30 cm von seinem Kopf entfernt. Mario hatte das Gefühl als ob jemand an seinen Haaren gezubbelt hätte. Das Temperament und die Unruhe unserer Klientin führte dazu, dass wir für unser Video einen zweiten Versuch starten mussten, es lag einiges an Emotionen in der Luft.

 

Während unserer ersten Aktivsitzung im Wohnzimmer kam einmal mehr unser Portal zum Einsatz. Mehrmals war der Name der Klientin zu hören, aber auch Worte wie „Ich helfe“ waren zu vernehmen. Klang so der Geist eines Ehemannes der seine Frau zu sich holen wollte? Nach Abschluss dieser ersten Aktivsitzung gesellten sich nun die ältere Dame und ihre Schwiegertochter zu uns um an der zweiten Sitzung Teil zu haben. Allerdings brachte dies auch eine gewissen Unruhe in das Ganze, da die Dame bei jedem kleinsten Geräusch lautstark äußerte, dass dies nun wieder ihr Mann gewesen sei, wobei es z.B. für uns offensichtlich war, dass es das Rollo war welches geknackt hatte. Ihre Anwesenheit und ihre bestimmende Art, machte unsere Arbeit nicht leichter. Um der Situation ein wenig Luft zu verschaffen beschlossen nun die medialen Mitglieder des Teams eine weitere Aktivsitzung im Schlafzimmer abzuhalten. Dies war der Raum, in dem alle bei unserer Grundmessung und Begehung der Wohnung, einen gewissen Druck auf dem Kopf und ein Schwindelgefühl verspürten.

 

Wir nahmen nun auch die Schwiegertochter der Klientin mit, ihre Schwiegermutter blieb mit Irene und Melanie im Wohnzimmer, löschten die Lichter, legten wieder die Taschenlampe aus und fingen an Fragen zu stellen. Nun wo jetzt die Schwiegertochter alleine mit uns war, fing auch sie an zaghaft zu erzählen. Wie z.B. das sie ihren Schwiegervater leider nie kennen lernen durfte. Als sie und ihr Mann zusammen kamen lag dieser schon im Krankenhaus. Ihm war es wohl unangenehm und er stellte in Aussicht, dass er sie in der Familie begrüßen wolle wenn er wieder daheim und fit sei. Leider verstarb er nach ein paar Wochen im Krankenhaus, so dass sich die beiden nie zu Gesicht bekamen und er auch so nie seine Enkel kennen lernen durfte. Auch vertraute die junge Frau uns an, dass sie bereits vor einigen Jahren eine Fehlgeburt hatte, was ihr bis heute eine schwere Last auf der Seele ist und sie nach wie vor um die kleine Maus trauere. Wir versuchten nun Kontakt zu der Wesenheit welche sich in der Wohnung befand aufzunehmen. Während Nadine versuchte diese, mit Provokationen heraus zu fordern sprach Mario nach wie vor mit der Schwiegertochter welcher die ganze Situation arg zusetzte. Die Atmosphäre in dem Raum verdichtete sich und immer wieder reagierte der GausMaster auf die Fragen und die Provokationen von Nadine. Man spürte förmlich das es der Wesenheit so wie es nun lief gar nicht recht war. Immer wieder hatte man das Gefühl das der Boden schwankte, ein gewisses Unwohlsein stellte sich ein, so dass die Schwiegertochter die Nähe zu uns suchte. Auch dies gehört zu unseren Aufgaben, unseren Klienten die Angst zu nehmen und da muss dann auch schon mal eine helfende und beruhigende Hand her. Die Überlegung nun das Portal hinzu zu ziehen brachte uns dazu eine kurze Pause einzulegen.

 

Im fliegenden Wechsel gingen nun Melanie, Irene, Mario und nach wie vor die Schwiegertochter ins Schlafzimmer, allerdings ohne das Portal, da wir es für sinnvoll hielten ein wenig Ruhe in die Situation zu bringen. Mit der Ruhe kehrte auch eine gewisse Entspannung ein. Wer wollte uns da was mitteilen? Worum ging es? Während sich zwischen Melanie, Irene und der jungen Frau ein Gespräch entwickelte, kamen Mario immer wieder Fragen nach dem Grund in den Sinn. Waren wir vielleicht gar nicht wegen der älteren Dame hier, wollte die Wesenheit hier gar nicht das es sich um sie drehte? Und wer war da noch anwesend? Da Mario nun der Name Sarah durch den Kopf ging, fragte er die junge Frau ob sie, der im Mutterleib verstorbenen Tochter, denn einen Namen gegeben hatten. Ja, dieser Name sei Sarah gewesen! Nun fügte sich langsam ein Bild zusammen mit dem wir nicht gerechnet hatten. Wir waren nicht wegen der älteren Dame hier, nein, sondern wegen ihrer Schwiegertochter. Denn sie war es auch die uns kontaktiert hatte. Zu dem Zeitpunkt war es nur nicht klar, dass wir uns der ganzen Sache annehmen sollten um Ihr zu helfen. Als nächstes stellte Mario nun die Frage ob die junge Frau etwas zum Gedenken an die verstorbene Tochter aufgestellt hatte. Dabei handelte es sich um eine Kerze und das Ultraschall Foto des Sternenkindes. Diese beiden Dinge wurden allerdings, von einem offensichtlich sehr gefühlskalten Menschen aus der Verwandtschaft während eines Umzugs, „entsorgt“! Mario stellte die Frage ob sie denn in ihren Träumen Besuch von ihrer Tochter bekam, allerdings schon als älteres Kind, auch diese Frage konnte die Klientin mit ja beantworten. Zu guter Letzt kam nun die Frage ob die Klientin sich des öfteren mit der verstorbenen Tochter „unterhalte“ und ob sie diese in den Gesprächen, mein Engel nannte? Auch dies wurde bestätigt. Langsam fügte sich für uns nun ein Bild zusammen welches wir so, wie Anfangs erwähnt, nicht erwartet hätten. Wie es sich für uns darstellte fand hier nun eine mediale Familienzusammenführung statt. Der verstorbenen Schwiegervater war hier um seine Schwiegertochter kennen zu lernen und die verstorbene Tochter um zu sagen: „Mama, mir geht es gut“! Aber beide waren auch da um zu sagen, lebt EUER leben! Von der Schwiegertochter bekamen wir in dem Gespräch einige Informationen welche offensichtlich dazu geführt haben, dass wir nun dort standen, allerdings sind diese Dinge sehr persönlicher Natur und gehören somit nicht in die Öffentlichkeit, auch wenn sie die Zusammenhänge erklären würden. Doch nach wie vor steht es auch in unserem Fokus die Intimsphäre unserer Klienten zu schützen und niemanden bloß zu stellen. Der Abschied an diesem Abend fiel sehr emotional aus, sowohl für uns als auch für unsere Klientin. Wir wünschen ihr das sie nun in dem Bewusstsein weiter leben kann, dass ihr verstorbener Schwiegervater ihr wohl gesonnen ist und das ihre kleine Tochter für immer mit ihr verbunden sein wird und sie nicht nur im Herzen begleitet.


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