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PU Bericht Tepla

 

 

 

PU Bericht Tepla vom 18.-20.02.2012

 

kirche vor der pension

 

 

     

Anfang 2012 berichtete uns Roland von einem Gastwirt, der einige unerklärliche Erlebnisse in seinen Privaträumen seiner Pension erlebte.

Roland machte sich auf den Weg in die nahegelegene Tschechei, um den Klienten persönlich kennen zu lernen und sich dort mal umzusehen. Roland empfand den Fall als sehr interessant, da er eine Seele dort wahr nahm. Da wir bereits mit einer Produktionsfirma in Kontakt standen um eine Wochenserie zu planen, kümmerte sich Melanie darum, dass wir gemeinsam nach Tschechien fahren konnten. Karnevalssamstag trafen wir uns in bester Laune um 9Uhr mit der Redakteurin, um noch einiges zu besprechen. Gegen 12Uhr ging die Reise dann los in Richtung Tschechien (600km von Burscheid entfernt).

Nach einiges Stops und Pausen trafen wir ca. 19:30Uhr in der Pension unseres Klienten ein.

Jan, unser Klient und Pensionsbesitzer, hatte für uns einige Zimmer vorbereitet und so konnten wir zunächst unsere Zimmer beziehen und uns ein wenig frisch machen, bevor wir uns dannzum gemeinsamen Essen trafen.

Mit Roland, den wir unterwegs getroffen hatten, konnten wir nun ausgiebig über alles mögliche sprechen und freuten uns sehr über das Wiedersehen.

 

pension in tschechien

 

 

 

Nun war es Zeit das Jan uns von seinen Erlebnissen berichten konnte. Wir setzen uns alle mit ihm zusammen und er berichtete uns folgendes:

 

jan auf der couch

 

Er sieht des öfteren einen großes schwarzen Schatten, den er David nannte. Dieser David begleitet ihn schon seit mehreren Jahren. Er sieht ihn in seinen Privaträumen aber auch im Flur neben der Gaststube. Von dort aus verschwindet er jedes mal in den Garten. Angst habe er keine und er möchte auch auf keinen Fall das wir die Seele mitnehmen oder vertreiben.

Auch die Angestellte von Jan erzählte uns das sie sich an der Bar und auch in der Küche sehr oft beobachtet fühlt. Sie ist ebenfalls davon überzeugt das sich hier ein Geist befindet.

 

Da sich alles ein wenig verzögerte begannen wir mit unserer Untersuchung gegen 0Uhr.

Zunächst ließen wir uns von Jan seine Privaträume zeigen und bauten unser Videoüberwachungssystem in der Küche auf. Irene schoss unterdessen sehr viele Fotos. Jan hatte einen Irischen Wolfshund der uns neugierig begleitete. Dunja und Melanie begannen mit der Grundmessung und stellten fest das in der kompletten Wohnung sehr hohe elektromagnetische Felder zu messen waren. Vielleicht durch schlecht isolierte Stromleitungen oder durch ein anderes Baumaterial in den Wänden, so das wir unsere Geräte so gut wie gar nicht nutzen konnten. Also mußten wir uns mehr auf Rolands Wahrnehmung stützen. Wir fingen im Arbeitszimmer an, wo Tom bereits einen Movetest aufgebaut hatte.

Der Movetest bestand aus verschiedenen Münzen auf Vogelsand. Sollte sich hier etwas verschieben, könnte man es sofort anhand des Sandes erkennen. Er zeigte allerdings keine Auffälligkeiten. Irene und Sebastian saßen vor dem Monitor des Überwachungssystems, der Rest des Teams hatte sich im Arbeitszimmer verteilt als plötzlich Roland eine Seele wahr nahm. Er erzählte uns das diese Seele, die sich Patric nannte, in diesem Gebäude vor vielen Jahren erschlagen wurde und anschließend durch den Flur in den Garten geschleppt wurde. Aufgrunddessen das der Boden gefroren war, konnten sie ihn nicht vergraben. Im Brunnen befand sich ein geheimer Gang. Also schmissen sie ihn dort hinunter und zogen ihn einige Meter in den Gang hinein wo sie ihn einfach liegen ließen.

 

Wir untersuchten auch die restlichen Räume, doch konnten wir dort keine eindeutigen Indizien für paranormale Aktivitäten finden.

Dunja, Melanie und Roland begaben sich in einer kleinen Pause in den Flur unter der privaten Wohnung.

 

flur kchin

 

 

Dunja hatte dort ein merkwürdiges Gefühl und wollte wissen ob Roland hier etwas wahr nehmen kann. Tatsächlich nahm Roland dort eine Frau wahr, die ihm zeigte das sie schmerzerfüllt von zwei Männer halb getragen in einen Raum gebracht wurde. Vielleicht hat sie dort gearbeitet als Köchin oder Haushälterin.

Sie hatte große Schmerzen im Bereich des Bauches und scheint wohl auch daran gestorben zu sein. Ob es hier einen Zusammenhang gibt zu Patric können wir leider nicht sagen.

 

Gemeinsam gingen wir drei wieder zurück in Richtung Jan´s Wohnung als Roland schmerzerfüllt das Gesicht verzog. Dunja und Melanie erschracken und machten sich große Sorgen. Roland erklärte das er den Schmerz der Frau mit aufgenommen habe und diese nun ertragen müsse bis es vorbei ist. Nach einigen Minuten ging es wieder und wir gingen weiter zurück in Jan´s Wohnung.

Es war schon sehr spät und da Jan auch sehr müde war brachen wie die PU in der Wohnung ab.

Zuletzt positionierten wir uns im unteren Flur vor dem Garten, wo Jan den Schatten öfter verschwinden sah. Dort spielten wir Musik aus früherer Zeit ab und versuchten anhand der Wärmebildkamera einen Temperaturunterschied bildlich festzuhalten. Doch alles blieb still.

 

wrmebildkamera

 

Alle begaben sich bereits in ihre Zimmer, nur Melanie nahm noch eine Grundmessung in der Küche vor, da die Angestellte von Jan sich auch dort sehr oft beobachtet fühlt. Auch hier waren die Werte sehr hoch. 

Hier gehen wir allerdings von einer natürlichen Ursache aus, da die Küchengeräte und die metalischen Oberflächen einen sehr hohen Ausschlag aufwies in der kompletten Küche.

 

Als wir uns zurückzogen in unsere Zimmer, trafen wir uns noch kurz und besprachen das Geschehen vom Tag und den Eindrücken der PU. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch den K2 auf dem Bett liegen, der oft anging. Es war interessant und wer weiß vielleicht waren wir in dem Moment nicht alleine im Zimmer.

 

 

Am nächsten Tag gingen wir alle in den Garten. Hier wollten wir in den Brunnen schauen und den geheimen Gang sehen.

 

brunnen

 

 

Der Brunnen war leider voll Wasser, so das ein Einstieg nicht möglich war. Roland nahm aber die Seele erneut wahr und ging weiter nach oben bis er an einer Stelle stehen blieb und sagte das sie ihn ungefähr dort unten abgelegt haben müssen. Also verteilten wir uns, in der Hoffnung hier noch irgendetwas aufzunehmen. Dunja hat folgende Fotos aufgenommen

 

1. orb im garten      orb mit schweif

 

 

3. orbfoto

 

 

Auch der K2 schlug hier und da mal aus, nach einer Frage. Ob dies mit der Seele oder den Orbs in Zusammenhang steht, können wir nicht sagen.

Roland erklärte uns, nach der Auswertung dieser Fotos, dass sich Seelen so klein bündeln können wie solch leuchtende Kugeln auf den hier oben gezeigten Fotos.

 

Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit der Auswertung. In einer EVP konnten wir ein tschechisches Wort heraußfiltern: "Proč"

Jan übersetzte uns das Wort: "warum"

 

 

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Die Geschichte zu Patric

 

In seiner Kindheit lebte er nicht unweit der Stadt Tepla , er zeigte uns , dass er zu dieser Zeit ein glücklicher Junge war, er angelte dort mit seinem Vater an einem warmen, sonnigen Tag.

Er übermittelte uns einen Namen, da wir aber leider kein tschechisch verstehen, geschweige denn das Wort richtig aussprechen können, fragten wir Jan was dies heißen könnte.

 

Roland, Dunja und Melanie befanden sich mit Jan im Kellergewölbe unterhalb der Pension und machten hier noch einige Aufnahmen. Dort erklärte uns Jan das es sich bei diesem Wort um eine Stadt handelt, die nicht weit weg von seiner Pension ist. Damals sind die Menschen sehr oft weite Strecken gegangen um in eine nahegelegene Stadt zu kommen. In der Nähe dieser Stadt befindet sich auch der Fluss Tepla.

 

gewlbekeller

 

Als Patric ein junger Mann war , begab er sich nach Tepla um dort eventuell nach Arbeit zu suchen. Er wurde als Vagabund und Bettler angesehen weil er wohl aus ärmlichen Verhältnisse kam, was man ihm auch ansah.

Die Pension war früher eine Poststation und im unterem Bereich befand sich ein Pferdestall wo heute die Gaststube ist. In der ersten Etage befanden sich die Gasträume.

Sein Todesurteil war, dass man ihn des Diebstahls beschuldigte .

Es muss sehr schnell passiert sein. Ohne das er sich verteidigen konnte wurde er brutal ermordet.

Er zeigte uns, dass es ein Unrecht war , dass er dieses nicht getan hat was man ihm vorwarf. Es kam auch das starke Gefühl von Ungerechtigkeit auf.

Es befand sich etwas in seiner Hand, vielleicht ein Werkzeug oder ähnliches. Man erwischte in dabei und beschuldigte ihn dieses gestohlen zu haben. Dem Anschein nach, war er wohl nicht alleine dort, entweder wurde er von einem Freund oder seinem Bruder begleitet. Es war uns leider nicht möglich weitere Informationen zu dieser Begleitperson zu bekommen.

Als man ihn getötet hat, was wohl im Pferdestall passierte, schleppte man ihn zum Brunnen. Im Brunnen selber befindet sich bis heute ein unterirdischer Gang, der wohl bis zum heutigen Friedhof reichen muss. Dieser befindet sich ganz in der Nähe von dem Hotel und dessen Außengelände.

Man schleppte in bis zur Hälfte des Gangs wo man ihn ablegte.

 

 

Aufgrund der Wahrnemungen von Roland, dessen Erklärungen und den Ausschlägen die unmittelbar nach Fragestellung kamen, sowie den Fotos, sind wir zu dem Entschluß gekommen das sich tatsächlich paranormale Aktivität in der Pension befindet.

 

 

Am Montag den 20.02.2012 verabschiedeten wir uns von Jan und Roland und begaben uns wieder auf die Heimreise.

An diese Stelle bedanken wir uns bei Jan, der uns diese interessante Untersuchung ermöglichte, ebenso bei Roland durch den wir an diesen Fall gekommen sind und  der uns tatkräftig unterstützte,

sowie bei unserer lieben Redakteurin die uns an diesen Tagen begleitete.

 

Von Montag bis Freitag den 08.-12.04.2013 konnte man dies auf RTL Punkt12 im Rahmen einer kleinen Wochenserie sehen.

 

 

 

 

 

 


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